Visbekerin übernimmt Leitung im Januar

Heike Wendeln ist Dötlingens neue Galeristin

Gerti Essing und Thea Freiberg von der Dötlingen Stiftung begrüßten Heike Wendeln (von rechts) in Dötlingen. Ab dem 1. Januar leitet die Visbekerin die Galerie im Heuerhaus. - Foto: Schneider
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Gerti Essing und Thea Freiberg von der Dötlingen Stiftung begrüßten Heike Wendeln (von rechts) in Dötlingen. Ab dem 1. Januar leitet die Visbekerin die Galerie im Heuerhaus.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Heike Wendeln übernimmt im Januar die Leitung der Galerie im Heuerhaus. Die Dötlingen Stiftung präsentierte die Visbekerin am Donnerstagnachmittag als Nachfolgerin von Gertje Kollmann, die zum Jahresende aufhört.

Wendeln ist 44 Jahre alt, studierte Kunsthistorikern und bringt Erfahrung in den Bereichen Eventmanagement und Öffentlichkeitsarbeit mit. „Wir sind froh, dass wir jemanden vom Fach gefunden haben. Jemanden, der etwas von der Kunst versteht, aber auch über betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügt“, erklärten Gerti Essing und Thea Freiberg vom Vorstand der Stiftung. Für die Galeristenstelle habe es einige Bewerber gegeben, unter anderem aus Düsseldorf und Italien. „Manche hatten völlig überzogene Vorstellungen, bei anderen passte es einfach nicht“, sagte Essing. Anders war es bei Wendeln. „Die Chemie stimmte sofort.“

Dies scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Denn auch die Visbekerin fühlt sich in Dötlingen gut aufgehoben. „Ich freue mich, dass ich eine so etablierte Galerie übernehmen und gleichzeitig meine eigenen Ideen verwirklichen darf“, meinte sie. Auf die Stellenausschreibung war Wendeln zufällig gestoßen. Dötlingen kannte sie vorher schon, von Künstlern, die bereits im Heuerhaus ausgestellt haben und zu denen sie Kontakt pflegt, habe sie nur Gutes gehört. „Und da ich selbst gerade in einer Phase war, in der ich mich verändern wollte, bewarb ich mich“, erläuterte die Mutter eines elfjährigen Sohnes.

Wendeln hat in Trier sowie in Hamburg studiert und anschließend ein Volontariat in einer PR-Agentur absolviert. Zudem war sie für die Bürgerstiftung Hamburg tätig, ehe sie mit ihrer Familie nach Hagstedt bei Visbek zog. In ihrem Lebenslauf finden sich auch mehrere Praktika, unter anderem bei dem renommierten Auktionshaus „Christie's“ in Los Angeles.

Aktuelle Ausstellung läuft bis 17. Dezember

Erste Einblicke in die Dötlinger Galerie hat Wendeln bereits erhalten. Derzeit arbeitet sie an einem neuen Internetauftritt und plant die Veranstaltungen für das Jahr 2018. Die erste Ausstellung steht schon. „Ab Mitte/Ende Februar wird Viktoria Graf aus Dresden ihre Bilder zeigen“, kündigte sie an.

Die aktuelle Ausstellung läuft noch bis zum 17. Dezember. Gertje Kollmann, die die Galerie rund vier Jahre lang – bis zum Sommer zusammen mit Anne Hollmann – geleitet hat, verabschiedet sich dann. Anders als in den Vorjahren wird es nach der Weihnachtspause keine Schau der Stiftung geben. Diese wird sich mit dem Platz in der Müller-vom-Siel-Kate begnügen, sodass Wendeln ab Januar, die Räume im Heuerhaus nach ihren Vorstellungen gestalten und einrichtigen kann. Neben Kunst möchte die 44-Jährige Literatur, etwas Kunsthandwerk und irgendwann auch Veranstaltungen wie Vorträge anbieten. „Ich möchte die Galerie mit Leben füllen. Langfristiges Ziel, ist ein Ort der Kommunikation, an dem man sich gerne trifft“, sagte Wendeln. Zudem möchte sie Dötlingens kunsthistorischer Vergangenheit Platz einräumen und Werke hiesiger Künstler präsentieren.

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