Nach 48 Stunden queren rund 45 Fahrzeuge die Ziellinie

Großer Bahnhof für die Challenge-Teilnehmer

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Malte Alves (r.) und Lars Küther gratulierten den Siegerinnen der 48-Stunden-Challenge, Nadine Collison, Silvya Teutenberg, Martina Ritterhoff und Birgit Zierke (v.l.).

Ostrittrum/Grossenkneten - Von Jörg Beumelburg. „Eine gelungene Veranstaltung.“ So lautete das Resümee der rund 100 Teilnehmer der 48-Stunden-Challenge, die am Freitag in Großenkneten gestartet war, bis in die Niederlande führte und am Sonntag auf dem Hof Schweers in Ostrittrum endete.

Tolles Wetter, gute Stimmung und jede Menge Spaß – dies war die Mischung, die bei den Teams gut ankam. Neben Teilnehmern aus der Region waren beispielsweise auch Interessierte aus Göttingen dabei. Und während des Zieleinlaufes säumten noch einmal zahlreiche Zaungäste den Weg.

Ins Ziel - zur Not mit dem Leihwagen

Über die Ziellinie in Ostrittrum fahren zu können, damit hatten Janina Menke und Kai Ostendorf zwischenzeitlich schon gar nicht mehr gerechnet. Denn für die Iserloyer war die Rallye beinahe schon in Nottuln (Münster) beendet. Bei ihrem Jeep Wrangler waren die Bremsen festgelaufen, die Reifen qualmten. Zwar wollten beherzte Teams helfen und das Fahrzeug gleich an Ort und Stelle zerlegen, doch bei dem Paar siegte die Vernunft. Es rief den ADAC an. In einer Werkstatt wurde der Wagen gleich auf die Hebebühne gebracht und festgestellt, dass eine Weiterfahrt nicht möglich ist. Der Jeep musste in eine Fachwerkstatt nach Münster. Doch die Iserloyer hatten Glück. Sie bekamen einen Leihwagen und konnten damit die Fahrt fortsetzen. Trotz widriger Umstände habe die Rallye viel Spaß gemacht. „Wir sind im kommenden Jahr sicherlich wieder mit dabei“, sagte Ostendorf, der zusammen mit Menke den Zieleinlauf genoss.

Der Hof Schweers war erstmals Endpunkt der 48-Stunden-Challenge. „Ich freue mich, dass die Wahl auf uns gefallen ist. Mit so vielen Fahrzeugen hatten wir überhaupt nicht gerechnet“, berichtete Gastgeberin Gitte Grashorn. „Doch die Stimmung unter den Gästen und Teilnehmern ist ausgezeichnet.“ Die Zuschauer verfolgten bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen die Ankunft der etwa 45 Fahrzeuge. Nach und nach trafen die Teilnehmer nach ein, die bis Ostrittrum knapp 1 000 Kilometer zurückgelegt hatten.

Nach der Auswertung der Roadbooks standen die Gewinner fest. Das Team „Vier Engel für den KGB“ mit Nadine Collison, Sylvia Teutenberg, Martina Ritterhoff und Birgit Zierke gewann die Siegertrophäe. „Endlich hat es geklappt“, freuten sich die vier Frauen, die zum dritten Mal am Start waren. Die Titelverteidiger Ela und Lars Runge mussten sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Über ihr „bravouröses Ergebnis“ freuten sich die „Torffühler“ aus Huntlosen, die mit ihrem Lastkraftwagen Magirus, ein altes Feuerwehrfahrzeug, nur knapp den zweiten Platz verfehlten.

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