Kleine Lösung aus Kostengründen bevorzugt

Ausschuss für Erhalt des Wandelgangs an Neerstedter Schule

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Der Wandelgang bei der Neerstedter Schule wird gemäß Ausschuss-Empfehlung nicht geschlossen.

Neerstedt - Dass sich beim Wandelgang (überdachte Wegfläche) zwischen den Eingängen des Neerstedter Schulgebäudes vor allem aus Sicherheitsgründen etwas tun muss, stand während der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses außer Frage.

Das Gremium musste sich aber zwischen der kleinen und großen Lösung entscheiden. Letztere hätten die Schulen favorisiert. Der Ausschuss wählte aber aus Kostengründen die kleine Variante – mit einem Zusatz: Am Eingang zur Sprachheilschule soll eine feste Rampe installiert werden, um künftig den barrierefreien Zugang zu garantieren. Bis dato wird bei Bedarf eine Rampe aufgebaut.

Hauptproblem sind die Toiletten für die Grundschüler aus dem Trakt A, die sich in der Nähe des Sprachheilschuleinganges befinden und nur über den Wandelgang erreichbar sind – also von außen und für jeden. Die Schulleitungen hatten um Abhilfe gebeten und sich in diesem Zuge eine komplette Schließung des Wandelganges gewünscht, der dann bei schlechtem Wetter auch als Pausenhalle hätte genutzt werden können. 

Für diese Lösung mit Leichtmetallfassade, die unter anderem einen neuen Boden, eine Heizungsanlage, eine Lüftung und ein paar Sitzmöbel erfordert hätte, hat der beauftragte Architekt Kosten in Höhe von 146 370 Euro ermittelt.

Kleine Lösung kostet 20.000 Euro

Die kleine Lösung schlägt indes mit 20.000 Euro zu Buche, berichtete Bauamtsleiter Uwe Kläner. Sie sieht einen Umbau von zwei bestehenden Räumen vor, die in Trakt A in Eingangsnähe liegen. „Auf diese Weise könnten Sanitäranlagen entstehen, deren Zugänge im Gebäude liegen“, so Kläner. Am Wandelgang würde sich hingegen nichts ändern.

Die Fraktionen sehen damit das Problem als gelöst an. „Prioritär ging es ja um die Sicherheit“, sagte Anne-Marie Glowienka (CDU). Dem schlossen sich Eckehard Hautau (FDP) und Insa Huck (SPD) an. „Bei einer sehr guten Haushaltslage hätten wir sicherlich länger über die große Lösung nachgedacht, aber so ist das Wichtigste erfüllt“, berichtete die Sozialdemokratin. Für Ditte Höfel (CDU) war „die große Lösung ein bisschen zu groß“. Und Dirk Orth (Bündnis90/Die Grünen) meinte, dass „andere Projekte das Geld nötiger“ hätten.

Eine Rampe ist hingegen Pflicht, waren sich die Ausschussmitglieder einig. Sie kostet um die 5 000 Euro, ergänzte Kläner. - ts

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