Großaufgebot an Einsatzkräften zum Bootsanlager Dötlingen-Oelmühle alarmiert

Suche nach vermissten Kanuten

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Die Rettungskräfte im Einsatz auf der Hunte.

Dötlingen - Nach dem Kentern eines Bootes im Bereich Dötlingen-Oelmühle ist am Sonnabend ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Hunte alarmiert worden. Dort wurde zunächst ein Junge vermisst. Neben der Ortsfeuerwehr Dötlingen wurde um kurz vor 16 Uhr auch der Rettungsdienst angefordert.

Wenige Minuten später alarmierte die Leitstelle in Oldenburg zudem die Feuerwehren aus Neerstedt, Großenkneten, Huntlosen und Sandhatten, die DLRG Wildeshausen, die Taucher der DLRG Ganderkesee, den Rettungshubschrauber Christoph 6 sowie den Fernmeldezug des Landkreises Oldenburg.

Beim Eintreffen der Dötlinger Einsatzkräfte war das Kind am Bootsanleger Oelmühle bereits aus dem Wasser gerettet worden. Kurz darauf stellte sich allerdings heraus, dass noch eine weitere Person aus dem gekenterten Kanu vermisst wurde. Daraufhin ließ die Dötlinger Wehr ihr Rettungsboot zu Wasser und suchte die Hunte von der Oelmühle in Richtung Ostrittrum ab. Weitere Feuerwehrleute kontrollierten die Abschnitte flussabwärts vom Wasser aus. Die bereits alarmierten Wehren blieben aufgrund der zunächst unklaren Lage in Bereitstellung.

Während des Einsatz kenterte ein weiteres Kanu im Bereich Oelmühle. Die Insassen schafften es aber trotz der Strömung aus eigener Kraft ans Ufer. Nach einigen Minuten konnte die Polizei Entwarnung geben. Die vermisste Person war an einer Anlegestelle flussabwärts angetroffen worden.

Wie Gemeindepressewart Jannis Wilgen berichtet, waren allein aus der Gemeinde Dötlingen 37 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen für anderthalb Stunden im Einsatz. Erst Ende Juni hatten die Dötlinger eine gemeinsame Übung mit der DLRG und der Feuerwehr Wildeshausen zum Thema Wasserrettung durchgeführt.

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