Glückwünsche, Geschenke, Gottes Segen

Besuchsdienstkreis der evangelischen Kirchengemeinde Dötlingen legt wieder los

Kleine Präsente bekommen die Jubilare von den Ehrenamtlichen.
+
Kleine Präsente bekommen die Jubilare von den Ehrenamtlichen.

Dötlingen – Einen Besuch abstatten, einen Glückwunsch aussprechen und den Jubilaren mit einem kleinen Präsent eine Freude machen: All das übernimmt der Besuchsdienstkreis, den die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Dötlingen 2011 ins Leben gerufen hat.

Zum 80. und 85. Geburtstag bekommen die Gemeindemitglieder Besuch – ab dem 90. Geburtstag jährlich. Die Ehrenamtlichen gratulieren ebenso Eheleuten zum Jubiläum. Wegen Corona konnten diese Besuche aber eine lange Zeit nicht wie gewohnt vonstattengehen. Die Kirchengemeinde hat aber einen anderen Weg gefunden: „Der Besuchsdienskreis hat die Geburtstagskinder angerufen oder die Geschenke mit Abstand an der Haustür abgegeben. Die Leute haben unter Einhaltung der Hygiene-Regeln ihre Präsente bekommen, wenn es möglich war“, berichtet Pfarrerin Susanne Schymanitz, die den Kreis leitet und für die Organisation zuständig ist. Die Gratulanten kommen nämlich nicht mit leeren Händen, sondern bringen ein kleines Geschenk mit: „Das ist immer so bei den Geburtstagsbesuchen und den Jubilaren. Das ist ein kleines Präsent von der Kirchengemeinde. Sie bekommen einen Tee, Honig, Kerzen oder ein Büchlein“, listet die Pfarrerin auf.

Besuchsdienst hat sich kürzlich wieder getroffen

Die Einschränkungen seien nicht leicht gewesen. „Es war natürlich eine schwere Zeit. Wir wollen auch erreichen, die Nähe aufrechtzuerhalten. Das ging in Corona-Zeit nicht so. Die, die das machen, sind auch nicht mehr die Jüngsten. Es ging sowohl um den Schutz der Ehrenamtlichen als auch um den der Jubilare , die besucht wurden“, so die Pfarrerin. „Wir hätten es uns anders gewünscht, gerade wo Leute auch vereinsamen und Kontakte beschränkt sind, aber es ging eben nicht.“

Vor Kurzem hat sich der Besuchsdienst, der aus sieben Männern und Frauen besteht, nach anderthalb Jahren aber wieder treffen dürfen. „Wir haben besprochen, wie wir es in Zukunft handhaben wollen, jetzt, wo Besuche wieder möglich sind.“ Hinzu komme, dass aus dem Kreis alle Personen geimpft seien – und auch die meisten Jubilare seien aufgrund ihres Alters bereits geimpft. In der Regel fragen die Ehrenamtlichen die Jubilare vorher, ob und wann sie vorbeikommen können. Oft kennen sich die Personen schon untereinander, beispielsweise wenn es sich um einen Nachbarn handelt. „Manchmal ruft man aber auch jemanden an, den man noch nie gesehen hat.“

Und wie läuft so ein Besuch ab? „Die Ehrenamtlichen sprechen ihren Glückwunsch aus, fragen, wie es den Leuten geht und wünschen Gottes Segen.“ Wie lange sie bei den Jubilaren bleiben, könne die Pfarrerin nicht sagen: „Das ist ganz unterschiedlich: Vom Gratulieren und einem schnellen Kaffee bis hin zu zwei Stunden. Das kann man nicht sagen. Einer hat mehr Redebedarf als der andere. Es geht vom schnellen bis zum stundenlangen Besuch.“

Zusätzlich zum Besuchsdienstkreis gibt es seit Herbst 2015 noch den Seelsorge-Besuchsdienstkreis, den Schymanitz gegründet hat. „Das sind andere Ehrenamtliche und das ist auch ein komplett anderer Schwerpunkt“, erklärt die Pfarrerin. „Es geht um Gespräche, manchmal auch um längerfristige Begleitungen, von Menschen, die vor allem in Trauersituationen intensivere Gespräche und Begleitungen wünschen“, erklärt sie. Laut Schymanitz hat der Seelsorge-Besuchsdienstkreis in der Corona-Zeit pausiert, er solle aber bald wieder aufgenommen werden.    

Besuchsdienstkreis

Der Besuchsdienstkreis trifft sich alle zwei Monate im Haus der Generationen in Neerstedt zum Austausch und zur Absprache der Besuche. Wer Lust hat, sich der Gruppe anzuschließen, kann sich im Kirchenbüro unter der Telefonnummer 04432/912672 oder bei Pfarrerin Susanne Schymanitz unter der Telefonnummer 04433/313 melden.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Bob- und Rodelbahn am Königssee schwer beschädigt

Bob- und Rodelbahn am Königssee schwer beschädigt

Meistgelesene Artikel

Marko Bahr will Wildeshauser Bürgermeister werden

Marko Bahr will Wildeshauser Bürgermeister werden

Marko Bahr will Wildeshauser Bürgermeister werden
Hilfe aus Harpstedt kommt ins Rollen

Hilfe aus Harpstedt kommt ins Rollen

Hilfe aus Harpstedt kommt ins Rollen
Sattelzug brennt: 180.000 Euro Schaden

Sattelzug brennt: 180.000 Euro Schaden

Sattelzug brennt: 180.000 Euro Schaden
Selbstlose Hilfe in der Pandemie

Selbstlose Hilfe in der Pandemie

Selbstlose Hilfe in der Pandemie

Kommentare