Im Wild- und Freizeitpark dominieren Frühlingsgefühle

Gewusel, Gebalze und eine gewienerte Gretel

Während bei den Ziegen und den Wildschweinen der Nachwuchs für Trubel sorgt, ist es bei den Storchen ein balzender Eindringling. Die Kängurus nehmen es gelassen. - Fotos: Schneider

Ostrittrum - Von Tanja Schneider. 17 Grad Celsius, strahlend blauer Himmel: Die Bewohner des Wild- und Freizeitparks Ostrittrum liegen in der Sonne und chillen. Besonders die Kängurus sind im Genießer-Modus und so entspannt, dass schon der Nachwuchs Köpfe oder Gliedmaßen aus dem Beutel streckt. Auch das Ziegen- sowie das Wildschweingehege haben sich in Kinderzimmer verwandelt.

„Unsere Bache hat acht Frischlinge bekommen, das ist schon ordentlich“, weiß Tanja Riesmeier von der Betreiberfamilie des Parks. Die Kleinen bleiben noch dicht an der Seite ihrer Eltern, sind aber schon recht wuselig. Dies gilt auch für die Ziegen. Die haben momentan so viele Jungen, dass Riesmeiers nun kurzfristig den Zugang für Besucher gesperrt haben. „Es muss erst einmal ein bisschen Ruhe einkehren, damit die Mütter ihren Nachwuchs auch annehmen und trinken lassen“, erklärt Riesmeier. „Nicht, dass wir demnächst eine Reihe von Handaufzuchten haben.“ Kugelrunde Bäuche haben momentan die Minischweine und die Mufflons.

Bei den Straußen herrscht hingegen das große Balzen. „Die sind wie die Emus und Nandus einfach nur froh, dass sie wieder draußen sein dürfen. Sie brauchen Bewegung“, berichtet Riesmeier. Wegen der Vogelgrippe herrschte auch für die Laufvögel Stallpflicht. Nun hat der Park eine Ausnahmegenehmigung. Diese gilt ebenso für die Störche, bei denen es seit Sonntagnachmittag mit der Ruhe vorbei ist. Denn plötzlich landete ein fremdes Männchen im Park. „Die Aufregung war groß“, erzählt Riesmeier. Wie selbstverständlich richtete sich der Eindringling im Storchengehege ein – da nützte auch das wilde Klappern der Hausherren nichts.

Lauter ist nur noch das Kinderlachen, das von den neuen Spielgeräten herüberhallt. Regelmäßige Ergänzungen und Modernisierungen wüssten die Stammgäste durchaus zu schätzen. „Veränderungen entdecken sie sofort“, weiß Riesmeier. So habe es schon viele positive Rückmeldungen auf die neue Bepflanzung sowie die neu eingekleideten Märchenfiguren gegeben. „An Karneval haben wir einige Outfits ergattert“, verrät Riesmeier. Während ihre Mutter Elke Brokate die „Nähfee“ spielte und die Kleidung passend machte, säuberte die Ostrittrumerin die Figuren. „Zähne putzen, Haare waschen und anschließend auch wieder stylen – das war richtig viel Arbeit. Gretel hatte zum Beispiel schon grünliche Haare.“ Andere Figuren haben einen Anstrich erhalten, die Pech- sowie die Goldmarie eine neue Kulisse.

„Im kommenden Jahr ist vielleicht das Heimatmuseum an der Reihe“, überlegt Riesmeier.

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