Interkommunales Gewerbegebiet Hockensberg: Erschließungsarbeiten kommen voran

Iserloyer Straße könnte bald wieder frei sein

Die Kreisstraße 237 ist gen Süden verlegt worden.
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Die Kreisstraße 237 ist gen Süden verlegt worden.

Hockensberg – Ein Mann, ausgestattet mit einer Säge und einem Helm auf dem Kopf, steht in schwindelerregender Höhe auf einem Steiger, um die erste Buche an der Iserloyer Straße (Ecke Rahmanns Weg/Brakland) in Hockensberg von Totholz zu befreien. Die Erschließungsarbeiten für das interkommunale Gewerbegebiet Hockensberg, die bis Frühjahr 2022 abgeschlossen sein sollen, kommen Schritt für Schritt voran und laufen am Mittwochvormittag auf Hochtouren.

„Wir haben heute angefangen und werden heute Nachmittag fertig“, sagt ein Mitarbeiter des „Baum-Rats“ Helmut Titschack. „Die Äste, die tot sind, sägen wir ab. Die kommen ganz raus“, schildert er, was sein Kollege im Steiger gerade macht. „Das Totoholz bricht irgendwann ab und könnte auf die Straße fallen“, benennt er die Notwendigkeit dieser Maßnahme. Zudem solle am Baum noch eine Kronensicherung erfolgen. Überlastete Äste sollen somit stabilisiert werden, damit sie nicht abstürzen, so der Mitarbeiter weiter. Was bei den Baumarbeiten direkt auffällt: Die Kreisstraße 237 (Iserloyer Straße) befindet sich nicht mehr an ihrer alten Stelle. Sie wurde ab den Einmündungen „Brakland“ und „Rahmanns Weg“ gen Süden verlegt und liegt nun hinter der Buchenreihe. Zudem zweigt die neue Straße in das künftige Gewerbegebiet ab.

Ein Radweg entsteht an der Straße Brakland.

Zum Schutz der Bäume sollen entlang der Kreisstraße Leitplanken montiert werden. „Bis zur Freigabe müsste es fertig sein“, informiert Heiko Tholemann, Vorarbeiter der Firma Bunte Bauunternehmung, vor Ort. Und wann ist die Kreisstraße wieder befahrbar? „Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 12. November“, sagt er.

Fertig: die Fahrbahnmarkierungen auf der Kreisstraße.

Auf der alten K 237-Trasse ist ein neuer Radweg entstanden, ab dem „Rahmanns Weg“ müssen die Radler den bestehenden Radweg in Richtung Iserloy nutzen. „Der Seitenraum muss noch fertiggestellt werden, sonst sind die Arbeiten soweit abgeschlossen“, so Tholemann. Und: „Die Fahrbahnmarkierungen an der Kreisstraße sind fertig“, informiert er weiter. Pfeile auf dem Asphalt der Kreisstraße weisen die Autofahrer künftig hin, wo sie abbiegen müssen. Zudem seien die Asphaltierungsarbeiten am Dienstag beendet worden.

Die Straße Brakland wird man bald nicht mehr geradeaus durchfahren können. Von der Bundesstraße 213 kommend werden Fahrer nur bis zum neu angelegten Wendehammer kommen, denn dahinter solle ein Poller stehen, erklärt der Vorarbeiter. Dieser könne noch von landwirtschaftlichen Maschinen und Radfahrern überfahren werden, aber nicht mehr von Autos. Und welche Arbeiten stehen in nächster Zeit an? „Entwässerungsgräben müssen noch hergestellt werden, Pflasterarbeiten folgen und es müssen noch Schilder aufgestellt werden“, listet Tholemann auf.

Die Freude über die Aufhebung der Sperrung könnte aber nur von kurzer Dauer sein, denn Verkehrsteilnehmer müssen sich auf eine neue Sperrung einstellen: Laut Angaben der Deutschen Bahn wird Ende November der Bahnübergang in Aschenstedt an der Iserloyer Straße für etwa zwei Wochen modernisiert (wir berichteten).  

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