Bürgermeister Heino Pauka blickt zurück /„Noch nie so viel in ein Dorf investiert wie in Neerstedt“

Gemeinde ist leicht gewachsen

Dötlingen - Die Gemeinde Dötlingen ist gewachsen: Insgesamt 6 469 Einwohner leben derzeit hier und damit 0,37 Prozent mehr als im Jahr 2009. 304 Abmeldungen stehen 342 Anmeldungen gegenüber, wie Bürgermeister Heino Pauka während des Jahrespressegesprächs mitteilte.

Erfreulich sei, dass die Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger zurückgegangen ist. Waren es am 1. Januar noch 163, wurden am 1. Oktober nur noch 143 registriert. „Das haben wir wohl der allgemein besseren Wirtschaftslage zu verdanken“, so Pauka.

Bemerkbar macht sich allerdings auch der demografische Wandel. So ist in fast allen Kindergärten noch Platz. In Neerstedt könnten in den Regelgruppen noch 16 Kinder mehr betreut werden, in Brettorf neun und in Dötlingen zwei. „Außer in Aschenstedt ist keine Einrichtung am Limit“, berichtete Pauka. „Sinkt der Bedarf weiter, müssen wir früher oder später Gruppen zusammenlegen.“

Das Jahr 2010 sei natürlich sehr von der verschlechterten Haushaltslage geprägt gewesen. Dennoch gab es auch ein paar höhere Investitionen. „Der größte Posten war die Umgestaltung der Seitenräume der Hauptstraße in Neerstedt“, blickte Pauka zurück. „Diese Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung mussten wir zum Abschluss bringen.“ 394 000 Euro kostete das Projekt, für das die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von rund 166 000 Euro erhielt. Weitere 15 000 Euro werden noch erwartet. Noch nie habe die Gemeinde so viel in ein Dorf investiert wie in Neerstedt. „Einfach, weil das Geld da war“, sagte der Verwaltungschef. Und der Dorferneuerungs-Fördertopf sei noch nicht ausgeschöpft. „Profitieren können noch Privatleute, aber sie sollten sich mit ihrem Antrag sputen“, so Pauka.

Mit Blick auf die bewilligte Dorferneuerung Ostrittrum mit den Bauerschaften Geveshausen, Grad, Wehe und Rhade sagte der Bürgermeister, „dass es dort nun schwieriger wird“. Denn der finanzielle Spielraum der Gemeinde sei eng.

Abschließend verwies der Verwaltungschef noch auf ein paar umgesetzte Vorhaben wie den Einbau der Formverschlüsse gegen die Geruchsbelästigung in Aschenstedt für rund 152 000 Euro und die Profile-Wegebaumaßnahme „Uhlhorner Brook“ für 105 000 Euro (Zuschuss: 43 800 Euro).

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