15 Feuerwehreinsätze wegen Sturmschäden 

Gefährlicher Zwischenfall: Autofahrer durchbricht Absperrung auf B 213

Kurz bevor ein Auto die Absprerrung der Einsatzstelle auf der Bundesstraße 213 durchbrach, waren dort noch die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Dötlingen mit der Beseitigung eines Baumes beschäftigt gewesen. - Fotos: Wilgen

Hockensberg - Zu 15 Hilfeleistungseinsätzen sind die drei Dötlinger Ortswehren am Donnerstagabend infolge des Unwetters ausgerückt. Dabei kam es an einer Einsatzstelle auf der B 213 in Höhe Hockensberg zu einem gefährlichen Zwischenfall mit Fahrerflucht.

Wie Feuerwehr-Pressewart Jannis Wilgen berichtet, hatte die Besatzung des Dötlinger Löschgruppenfahrzeuges die Bundesstraße halbseitig gesperrt und weiträumig mit Verkehrsleitkegeln sowie Blitzleuchten abgesichert, um Sturmschäden zu beseitigen. Kurz vor Abschluss der Aufräumarbeiten durchbrach dann ein Auto die Absperrung und überfuhr mehrere Kegel. Obwohl sich Teile des Absperrmaterials unter dem Wagen verkeilten, setzte der Fahrer, ohne anzuhalten, seinen Weg fort.

„Glücklicherweise wurde niemand verletzt, es entstand lediglich Sachschaden. Wenige Augenblicke zuvor hatten sich noch Einsatzkräfte an der betroffenen Stelle befunden“, verdeutlicht Wilgen. Die Polizei sei hinzugezogen worden und habe die Ermittlungen aufgenommen.

Insgesamt waren an dem Abend 66 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Los ging es um kurz nach 18 Uhr, als die Ortswehr Brettorf zu einem umgestürzten Baum an die Uhlhorner Straße gerufen wurde. Da innerhalb kürzester Zeit weitere Einsatzstellen bekannt wurden, alarmierte die Leitstelle in Oldenburg um 18.19 Uhr zusätzlich die Ortswehren aus Dötlingen und Neerstedt. „Mit dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Dötlingen wurde eine Führungsstelle zur weiteren Koordinierung der Alarme im Gemeindegebiet eingerichtet“, berichtet Wilgen.

Der Einsatzschwerpunkt lag im östlichen Teil der Gemeinde. Gleich mehrere umgestürzte Bäume mussten die Brandschützer jeweils an der Uhlhorner und Iserloyer Straße beseitigen. Auch in Klattenhof und Hockensberg gab es an mehreren Stellen Sturmschäden zu verzeichnen. Gegen 20.30 Uhr konnten die Feuerwehren wieder einrücken.

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