„GartenKultour“ in Dötlingen hatte diesmal nicht so viele Besucher/Aussteller freuten sich über interessierte Gäste

Garten- und Kunstgenuss mit allen Sinnen

Betrachter im Garten von Anke Dunker-Bureck.
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Betrachter im Garten von Anke Dunker-Bureck.

Dötlingen - Von Dierk Rohdenburg. Die Gärten konnten mal wieder einen kräftigen Regenguss vertragen. Die Dötlinger „GartenKultour“ nicht unbedingt. Doch viele Aussteller und Besucherfanden es gar nicht so schlecht, dass es diesmal nicht so voll war.

Während es am Sonnabend trocken und recht mild war, mussten insbesondere die Radfahrer, die von Station zu Station fuhren, gestern immer einkalkulieren, dass sie in ein kurzes Gewitter gerieten. Dennoch waren einige Besucher mit dem Drahtesel unterwegs.

„Ich finde es gar nicht so ärgerlich, dass nicht so viele Leute da sind“, meinte Anke Dunker-Bureck in ihrem Garten in Barel. „Die Gäste lassen sich viel mehr Zeit, und ich freue mich, in Ruhe mit den Besuchern sprechen zu können.“

Dunker-Bureck möchte den Menschen mit ihrer Gestaltung eine Freude machen. „Ich lasse meine Gedanken und Gefühle in den Garten einfließen.“ Manchmal entscheide sie eine Anpflanzung spontan, manchmal nach langer Überlegung. „Oder nach einem Blick von oben aus dem Fenster.“ Ihr Garten ist mit Zitaten und eigenen Texten garniert. „Garten und Literatur sind Kulturformen, die gut zueinander passen“, meint sie und servierte den Gästen am Wochenende selbst gemachte Säfte.

An allen Stationen der „GartenKultour“ stand das Individuelle im Vordergrund. Ob bei Elke Tholen, die auf ihrem Grundstück in Dötlingen unzählige Skulpturen ausstellt, oder bei Irma Harmann in Vossberg, die individuelle Glaswaren anbietet. „Keines ist wie das Andere. Alles ist neu und keine industrielle Massenanfertigung“, sagt die Künstlerin, die ihr Handwerk in Schweden gelernt hat.

Zu ihr kamen gestern Uta und Peter Grams aus Friesland zum zweiten Mal. „Wir waren schon vor einem Jahr hier und hatten noch nicht das Richtige gefunden“, so Peter Grams. Diesmal nahmen sie einige ganz individuelle Schnapsgläser mit. „Es lohnt sich, die 100 Kilometer nach Dötlingen zu fahren“, findet Uta Grams. „Die Gartenkultur ist sehr liebevoll gemacht und vielfältig.“ Zudem könne man in der Gemeinde schön Kaffee trinken.

Als besonderen Hingucker hatte Harmann eine Nippglas-Parade zusammengestellt. „Das hat einige Kunden interessiert“, sagt sie.

Unterdessen konnten die Besucher bei Herbert Vinken in Nuttel Pflanzen probieren. Unter anderem die australische Minzverbene. „Ein Zweig reicht für eine Tasse Tee. Das können Sie auch zweimal aufgießen“, erzählt er den Besuchern. Wer also viel herumkam bei der „Gartenkultour“, konnte am Wochenende mit allen Sinnen genießen – auch den prasselnden Regen auf dem Körper.

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