Gästeführer zählen 1 200 Besucher

Für ihren Infostand erhielten die Gästeführer ein Vorzelt, das vor Wind und Regen schützt. Archivfoto: Schneider

2019 haben weniger Menschen als in den Vorjahren die Gemeinde Dötlingen im Rahmen von geführten Touren erkundet. Etwa 1 200 Interessierte nutzten das Angebot des Gästeführerteams, das dennoch eine positive Bilanz zog.

Dötlingen – „Alle Teilnehmer waren beeindruckt von unserem schönen Dorf, und auch die Qualität der Führungen wurde immer wieder lobend erwähnt.“ Marianne Mennen zeigte sich am Dienstagabend schon stolz auf „ihr“ Gästeführerteam im Bürger- und Heimatverein. Im Rahmen einer kleinen Weihnachtsfeier im Püttenhus zogen die Fremdenführer Bilanz, blickten auf vergangene Veranstaltungen, aber auch auf Probleme. Eines war das Wetter. „Als wir im Sommer die große Hitze hatten, wurden einige Führungen abgesagt“, so Mennen. Insgesamt ließen sich 1 200 Besucher in 50 Gruppen die Schönheiten der Gemeinde Dötlingen zeigen. 2018 waren es noch rund 1 430 Gäste gewesen. Neben den eigens gebuchten Touren gab es wieder Angebote an den Aktionstagen der Dötlinger Gartenkultour, zum Tag der Gästeführung sowie anlässlich des 950-jährigen Bestehens des Dorfes Ostrittrum und zum 20. Geburtstag der Dötlingen Stiftung. Außerdem unterstützten die Gästeführer die „Nah-Tour“ der Rotarier. Hinzu kamen Teilnahmen an Messen wie der „Hanselife“ in Bremen.

Nicht alle Gruppen waren zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Es gab auch geführte Bustouren. „Dabei war festzustellen, dass es manchmal nicht so einfach ist, die immer größer werdenden Busse einigermaßen vernünftig durch die Gemeinde zu lotsen“, berichtete Mennen. Vor allem in Dötlingen sei es in diesem Jahr aufgrund der Baumaßnahmen am Heideweg und Dorfring etwas heikel gewesen.

Ein Problem weniger hat das Team dank eines von der Gemeinde finanzierten Vorzeltes, das bei den Gartenkultour-Aktionstagen den Gästeführer-Infostand und damit auch die Ehrenamtlichen vor Wind und Wetter schützt. „Da haben uns Verwaltung und Rat wirklich eine tolle Unterstützung beschert“, sagte Mennen.

Um das eigene Wissen aufzufrischen, hatten die Mitglieder schon im Februar beschlossen, Gastreferenten einzuladen. Unter anderem berichtete Dietz Orth vom Tabkenhof, Meyers Teichen und dem Heideweg. Gästeführerin Dette Zingler informierte in der Kirche über organisatorische Aspekte wie die Beleuchtung und den Schlüsselkasten. „Im Februar wollen wir dann noch einmal eine kleine Fortbildung anbieten“, so Mennen. „In der Gemeinde hat sich doch so einiges getan und weiterentwickelt. Da müssen auch wir einen guten Informationsstand haben. Denn die Gästegruppen sind zum Teil sehr interessiert, wie unsere Gemeinde so funktioniert.“  ts

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