Dötlinger Gästeführer verbuchen Anstieg um 50 Prozent / „Elise Plietsch ist ein Volltreffer“ / Pläne für 2011

127 Führungen mit 2 248 Besuchern

Die Dötlinger Gästeführer Heinz Kunst, Thea Freiberg, Margret Hübner, Ute Schwarting, Dette Zingler, Heinfried Sander, Ingrid Kuhlmann, Waltraut Förster (v.r.) und Reinhard Drubel (l.) mit dem Vorsitzenden des Bürger-und Heimatvereins, Eckehard Hautau. Es fehlen Gertrud Nordbrock und Gisela Beier.

Dötlingen - (ts) · Besser hätte das Jahr für das Dötlinger Gästeführerteam kaum laufen können: „Die Anzahl der Führungen ist um fast 50 Prozent gestiegen“, zog Thea Freiberg am Mittwochabend während der sechsten und letzten Zusammenkunft der Gruppe im Jahr 2010 im Hotel „Gut Altona“ Bilanz. 127 Führungen mit 2248 Gästen verzeichnete das Team, das neben den Besuchern aus der Region auch Touristen aus England und den Niederlanden die Gemeinde Dötlingen näher gebracht hat.

„Es war ein turbulentes Jahr“, sagte Freiberg. „Im Frühjahr lief es sehr schwerfällig, doch plötzlich explodierte die Nachfrage.“ Ein Volltreffer seien die Führungen mit „Elise Plietsch“, für die Dette Zingler in die Rolle der schrulligen Putzfrau schlüpft. „Das kam sofort gut an“, freute sich Freiberg, die aber auch betonte, dass die „normalen“ Führungen unter diesem Angebot nicht gelitten hätten.

Bemerkbar gemacht hätte sich auch Dötlingens Sieg beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und die spätere Ernennung zum Golddorf beim Bundesentscheid. „Da hatten wir Gäste aus Schleswig-Holstein und Osnabrück, die sich Dötlingen ansehen wollten“, sagte Freiberg, die ein wenig bedauerte, dass Dötlingen sich nach außen nicht besser als Golddorf präsentiert hätte. Eckehard Hautau, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, dem die Gästeführer angegliedert sind, verriet, dass über entsprechende Schilder am Ortseingang nachgedacht würde.

Positiv seien laut Freiberg die in diesem Jahr erstmals angebotenen „offenen Führungen“ aufgenommen worden, die das Team zwischen April und September an jedem dritten Sonntag im Monat für Spontane vorhielt. „Das werden wir 2011 wiederholen“, berichtete Freiberg, die ebenfalls auf das zehnjährige Bestehen der „Dötlinger Gartenkultour“ im kommenden Jahr verwies. „Das Jubiläum soll während des Aktionstags Ende Juni mit einem großen Sommerfest gefeiert werden. Wir sollten darüber nachdenken, was wir an diesem Tag anbieten.“ Möglich wäre beispielsweise eine Sternfahrt.

Ebenfalls gibt es Überlegungen für die Führungen während des „Tags des offenen Denkmals“ neben der St.-Firminus-Kirche noch ein weiteres Denkmal zu finden, das mit Besuchergruppen angesteuert werden kann. Rücksprache wollen die Gästeführer auch mit der Gemeinde halten – wegen dem Vorschlag Hundebeutelstationen beim Parkplatz „Zur Loh“ und bei der alten Eiche einzurichten.

2011 möchten sich die Gästeführer zudem an einem neuen Stand präsentieren. Bisher informierten sie während der „Gartenkultour“-Aktionstage auf dem Parkplatz „Zur Loh“ an einer „Tapetentischvariante“, wie Freiberg es ausdrückte. „Wir haben nun einen Auftrag an Viasol gegeben, die einen neuen Stand konzipieren“, sagte sie. Außerdem könnte das Angebot der Gästeführer bald um einen weiteren Punkt bereichert werden. Denn Dette Zingler und Gisela Beier absolvieren eine einjährige Ausbildung zu Kirchenführerinnen. In diesem Rahmen wollen sich die Gästeführer noch einmal die Geschichte des Altarbildes erklären lassen, die Pastor Lübben während des Besuchs von Ministerin Astrid Grotelüschen erzählt hatte. „Angeblich soll ein Dötlinger Maler das Bild geschaffen haben. Das war vielen neu“, sagte Freiberg, die auch auf den Besuch der Gruppe im April in der Partnergemeinde De Marne und den Arbeitsbesuch der niederländischen Künstler im August einging. „Die daraus entstandene Ausstellung, die in der Dötlinger Galerie zu sehen war, wird im kommenden Jahr in de Marne gezeigt“, teilte Freiberg mit, ehe sie gemeinsam mit den anderen Gästeführern das Jahr bei einem Essen ausklingen ließ.

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