Bürger- und Heimatverein präsentiert erstmals Kalender / Dötlinger Motive aus den vergangenen 30 Jahren

„Da findet sich fast jeder wieder“

Eckehard Hautau, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, sowie Peter Kratzmann (r.) präsentierten gestern den Kalender „Dötlingen im Lauf der Zeit“ für das Jahr 2010.

Dötlingen - (ts) · „Und den kenne ich auch. Wie heißt der noch mal?“ Wer den neuen Kalender 2010 des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen durchblättert, beginnt automatisch mit dem Rätseln. Denn statt kunstvollen Landschaftsaufnahmen, finden sich die Einwohner selbst auf den zahlreichen Bildern wieder – sei es nun beim letzten Schnitterfest 1994 oder beim Kirchengemeindefest im Jahr 2000.

„In dem Kalender ist fast jeder Haushalt vertreten“, sagt Eckehard Hautau, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins. Nicht ohne Grund trägt der erste Kalender des Vereins den Titel „Dötlingen im Lauf der Jahre“. „Enthalten sind Zeitzeugnisse“, sagt Peter Kratzmann, der nicht nur für das Layout verantwortlich zeichnet. Aus seinem umfangreichen Bildarchiv der vergangenen 30 Jahre stammen auch die Motive für die zwölf Monatsseiten und das Titelblatt. „Wir beide haben uns mal gemeinsam mit Walter Ulrich zusammengesetzt und in dem großen Fundus gewühlt“, sagt Hautau. Ausgewählt haben die drei schließlich Motive, die kennzeichnend für das Leben in Dötlingen sind oder waren. Farbfotografien sind mit Schwarz-Weiß-Bildern gemischt, in alte Gruppenfotos wie zum Beispiel von der Speelkoppel des Bürger- und Heimatvereins wurden aktuelle Bilder integriert.

Bei so manchem dürfte beim Durchblättern ein „Aha“-Effekt einsetzen. Wer sich nicht selbst auf den Bilder findet, wird zumindest einen Bekannten entdecken oder eine Veranstaltung, die man selbst besucht hat, zum Beispiel das Erntefest 1984 auf dem Kirchplatz, das Schnitterfest bei dem noch auf alte Art und Weise Getreide gemahlen wurde, oder die Weihnachtsfeier des Bürger- und Heimatvereins 1983 im Püttenhus. Zum Schmunzeln dürfte auch das Juni-Motiv unter dem Motto „Als Opas Bett brannte“ beitragen. Hier ist Friedel Beneke mit einer Pfeife im Bett zu sehen, der den umstehenden Zuschauern während einer Feuerwehrübung demonstriert, was passiert, wenn man im Bett raucht. Ebenfalls abgebildet sind die Umbaumaßnahmen am Heuerhaus sowie die Grabungen nach dem sagenumwobenen Nord-Dötlingen im Jahr 1992.

Gedruckt wurde der DIN A 3-Kalender im Querformat vorerst in einer Auflage von 100 Stück. „Wir können aber jeder Zeit nachdrucken“, sagt Kratzmann. Erhältlich ist der 18 Euro teure Kalender ab sofort im Schützenhof „Unter den Linden“, in der Galerie und im Heuerhaus, im Dötlinger Hof, bei der Dötlinger Mühle, im Hofladen, in der Bäckerei Brocks hus, im Hotel „Gut Altona“, im Café Behr, im Lopshof, in „Aschenbecks Kate“, bei der Volksbank, im Rathaus in Neerstedt sowie in der Filiale der Wildeshauser Zeitung an der Bahnhofstraße 13 in Wildeshausen.

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