Zehn Mannschaften beim zwölften Behördenvergleichsschießen in Altona

Feuerwehr schießt sich an die Spitze

Der stellvertretende Vorsitzende des SV Altona, Jürgen Niemann (l.) überreichte die Pokale an die besten Teams und Schützen. Besonders gratulierte er Ulrich Kramer (Vierter v.r.) von der Feuerwehr, der den Einzelsieg und den ersten Platz mit dem Team gewann. - Foto: ts

Altona - Mit acht Ringen Vorsprung hat die Feuerwehr Wildeshausen am Freitag das zwölfte Behördenvergleichsschießen des SV Altona gewonnen. Die Brandschützer verwiesen neun weitere Teams auf die Plätze, darunter auch die Mannschaft des Polizeikommissariats Wildeshausen. „Wenn ihr mal Hilfe braucht, wählt die 112“, lauteten da die hämischen Rufe.

Es scheint schon fast Tradition zu sein, dass alle Teams hoffen, auf dem Schießstand mehr Treffsicherheit zu beweisen als die Polizei. Auch die sechsköpfige Mannschaft der Gemeinde Dötlingen bildete keine Ausnahme – und erlebte eine Überraschung. Denn ausgerechnet die Ordnungshüter gewannen den Gemeinde-Dötlingen-Pokal und somit den dritten Platz. „Die innere Sicherheit ist nicht gefährdet“, verkündete Harald Theile entsprechend stolz und nahm die Trophäe entgegen.

Den zweiten Platz sicherte sich mit zwei Ringen Vorsprung auf die Polizei wie im Vorjahr das Team der Stadt Wildeshausen, das den vom eigenen Arbeitgeber gestifteten Pokal erhielt. Die vom Schützenverein Altona gesponserte Trophäe überreichten der Vorsitzende Hans Mayer und sein Stellvertreter Jürgen Niemann an das Team des Landkreises Oldenburg, das sich auf Rang vier schoss.

Auf Platz fünf folgten gleich drei Mannschaften. Sowohl die Gemeinde Dötlingen als auch das Verbindungskommando Oldenburg und der Vorjahressieger, die Berufsbildenden Schulen, erzielten 204 Ringe. Mit nur einem Ring weniger landete das Amtsgericht auf dem achten Platz. Der Wildeshauser Stadtrat musste sich trotz Protestes mit dem neunten Rang begnügen, und das Katasteramt wurde – äußerst diplomatisch – zum zehnten Sieger gekürt.

Sehr knapp war es bei der Einzelwertung. Bester Schütze war Ulrich Kramer von der Feuerwehr, der neben einer Medaille auch den Wanderpokal erhielt. Auf dem zweiten Platz folgte Jürgen Reineberg vom Landkreis vor Marion Einemann von der Gemeinde Dötlingen. Die Ehrenscheibe für den besten Luftgewehrschützen sicherte sich Joachim Haucke von den BBS. Gleich zwei Preise – eine Medaille und „Zielwasser“ – bekam Sandra Zenker vom Amtsgericht als schlechteste Schützin des Tages. - ts

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