Fest der Dorfgemeinschaft und der evangelischen Jugend auf dem Bolzplatz

Spiel, Spaß und Spannung für die ganze Familie

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Teamwork war an der Skilanglauf-Station gefragt. Dort mussten die Besucher einen Slalom meistern.

Aschenstedt - Fliegende Gummi-Ringe, Skilangläufer und Angler prägten gestern Nachmittag das Bild auf dem Aschenstedter Bolzplatz. Anlässlich des Familienfestes hatten die Dorfgemeinschaft und die evangelische Jugend einen unterhaltsamen, sportlichen und spaßigen Wettbewerb auf die Beine gestellt. An zwölf Stationen warteten teils knifflige Aufgaben auf Jung und Alt. Wer sie meisterte, erhielt einen der gestifteten Preise, wie beispielsweise Karten für ein Heimspiel des SV Werder Bremen.

Bei den Stationen hatten die Organisatoren Kreativität bewiesen. Denn neben gängigen Spielen wie dem Glücksrad oder Jakkolo waren auch einige besondere Anlaufpunkte dabei. So warfen die Teilnehmer beim Boccia ihre Kugeln mit verbundenen Augen oder versuchten sich an dem „Affenspiel“, das Fans der TV-Sendung „Schlag den Raab“ noch gut in Erinnerung sein dürfte. Während sich der Entertainer schwer getan hatte, zwei durch ein Seil verbundene Kugeln auf unterschiedlich hohe Stangen zu befördern, überraschte so manches Kind gestern mit seiner Zielgenauigkeit. Diese war auch beim Bogenschießen gefragt. Volker Wessels von der evangelischen Jugend zeigte den Mädchen und Jungen, wie sie Pfeil und Bogen halten müssen, und mit etwas Glück trafen sie auch ins Schwarze.

Fast zur Verzweiflung trieb die „verflixte rote Kiste“ die Besucher. Während die Kinder einfach nur Bälle hineinwerfen mussten, galt es für die Erwachsenen, die Kisten in einer bestimmten Reihenfolge zu treffen. Auch an anderen Stellen gab es für sie einen erhöhten Schwierigkeitsgrad, zum Beispiel beim Gruppen-Skilanglauf, wo sie nicht nur den Slalom bewältigen, sondern dabei auch noch einen Becher Wasser transportieren mussten. Auf Letzteres durfte der Nachwuchs verzichten. „Aber auch so ist es schon ganz schön schwer“, verriet eine Mädelsclique, die anfangs mit der Koordinierung zu kämpfen hatte und immer wieder umkippte. Erst nach lauten „Jetzt links, jetzt rechts“-Rufen kamen sie auf ihren Brettern voran.

Wem die Wartezeit an einer Station zu lang wurde, konnte sich mit einem Stück Kuchen stärken oder eines der Spaßspiele ausprobieren. Gegen Abend wurde zudem der Grill angefeuert. „Insgesamt herrscht gute Stimmung“, zeigte sich Jugenddiakon Jochen Wecker zufrieden – auch wenn er sich ein paar mehr Besucher gewünscht hätte. Angesichts des unbeständigen Wetters, das immer wieder kurze Regenschauer bescherte, hatten die Veranstalter aber auch nicht mit einem Riesenansturm gerechnet.

ts

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