Frühkonzert lockt Ausflügler zum Hasen-Ahlers-Denkmal

Spielmannszug-Nachwuchs trommelt eifrig mit

Beim Spielmannszug Ganderkesee trommelte auch der Musikantennachwuchs schon ordentlich mit. Kleines Bild: Die Besucher nutzten die überdachten Sitzplätze, um die Musik, die gemütliche Atmosphäre und die kulinarischen Köstlichkeiten zu genießen. - Fotos: an

Feldhake - Von Anja Nosthoff. Zünftige Festtagsmusik erklang am Pfingstsonntag in Feldhake mitten aus dem Wald. Trotz durchwachsenen Wetters nutzten zahlreiche Ausflügler die Gelegenheit zum Stopp beim Frühkonzert rund um das Hasen-Ahlers-Denkmal. Bereits am Vormittag fanden sich rund 150 Gäste ein und lauschten in gemütlicher Atmosphäre den Klängen von Spielmannszug und Blasorchestern. Bei Bratwurst, Erbsensuppe, aber auch Kuchen oder Eis ließen es sich Jung und Alt gutgehen. Die überdachten Sitzplätze boten Schutz vor den Regenschauern, die sich mit der Sonne abwechselten.

„Schon in den vergangenen Jahren hat es sich bewährt, dass wir uns mit dem traditionellen Frühkonzert zu Pfingsten von der Wiese direkt an der Straße hier unter das schützende Blätterdach der Bäume zurückgezogen haben“, erklärten die Organisatoren Anke Wöhltjen und Timo Potthoff. Bereits im siebten Jahr richtete die Familie Potthoff das Event aus. „Meine Großeltern, die hier eine Gastwirtschaft betrieben, riefen diese Tradition einst ins Leben“, so Timo Potthoff.

15 Jahre lang pausierten dann die alljährlichen Frühkonzerte, doch sie gerieten keineswegs in Vergessenheit. „Die Leute haben sich immer wieder gerne daran erinnert und uns auch darauf angesprochen“, berichtete Potthoff. Schließlich wurde die alte Tradition von den jungen Leuten neu belebt.

Diesmal gab eine bewährte Musikgruppe den Startschuss: Der Spielmannszug Ganderkesee läutete das Konzert mit seinem Auftritt ein und wechselte sich dann den Vormittag über mit den Blockener Blasmusikanten ab. „Die Bläser aus Stuhr haben uns in der Anfangszeit unserer Frühkonzerte schon mit ihrer Musik erfreut und sind nach längerer Pause endlich mal wieder mit dabei“, so Anke Wöhltjen.

Der Nachmittag gehörte den Auftritten von „Oldenburgs lustigen Musikanten“ und des Spielmannszugs Wiefelstede. „Von den Wiefelstedern waren die Zuschauer schon beim letzten Mal total begeistert“, erklärte Wöhltjen. Die Oldenburger Musikanten seien aus dem Jahr 2014 bekannt. „Wir haben also dieses Mal auf vier Gruppen gesetzt, die sich alle schon bei uns bewährt haben“, berichtete Wöhltjen schmunzelnd. Zuvor hatte es auch schon mal besondere Akzente, etwa mit dem Auftritt einer Samba-Gruppe, gegeben. Diesmal wechselten sich Märsche, Walzer, Polkas, Beat, Foxtrott und Dixie ab. Ein Augenmerk legte die Familie Potthoff auf die Kinderbelustigung: Für Spiel und Spaß für die Kleinen war mit einem Container voller Sand, einer großen Hüpfburg sowie einer überdachten Mal- und Tobe-Ecke bestens gesorgt. Die Tischlerei Wöhltjen stellte außerdem in einer kleinen Gewebeschau Firma und Produkte vor.

Einen Blickfang bildete die kleine Lego-Ausstellung auf dem Getränke-Tresen. Ebenso auffällig in seinem ansprechenden Retro-Design mischte sich der auffällige Eiswagen der Familie Abel aus Sandkrug ins Waldidyll. „Bauernhof-Eis“ nennt die Familie ihre leckeren und ausschließlich selbst hergestellten Kreationen aus „rein natürlichen Zutaten“. Danach hätte sich wohl auch der „Hasen-Ahlers“, der berühmte Wilddieb, die Finger geleckt.

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