Wildeshausen gehört jetzt dazu

Erweiterung der Dötlinger Nabu-Gruppe

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Die Fläche im Dötlinger Dorfgarten hat der Bauhof bereits vorbereitet. Dort möchte der Nabu im Rahmen des Feldsperling-Projektes Sträucher pflanzen. Weitere sollen im Bereich „Am Kohlhoff“ gesetzt werden.

Dötlingen/Wildeshausen - Der Nabu ist jetzt auch in der Kreisstadt angekommen: Im Restaurant „Altes Amtshaus“ erfolgte die Erweiterung der seit rund einem Jahr bestehenden Dötlinger Ortsgruppe, sodass es nun einen Naturschutzbund Dötlingen-Wildeshausen gibt. Marianne Steinkamp, Sprecherin der Dötlinger Gruppe, Stefan Bannas und Wolfgang Pohl aus Wildeshausen, Initiatoren des dortigen Nabu, freuten sich ebenso wie der Bezirksvorsitzende Rolf Grösch und Geschäftsführer Rüdiger Wohlers über das Interesse an dem Zusammenschluss.

Nach einem kurzen Film über die Arbeit des Nabu und dem Überblick über bisherige Aktivitäten stellte Pohl ein Projekt vor, das in Dötlingen bereits seit Längerem läuft und nun auf Wildeshausen ausgeweitet werden soll: Aktivitäten zum Schutz von Schwalben sollen dafür sorgen, dass diese immer mehr im Bestand zurückgehenden Vögel auch in der Kreisstadt und deren Umgebung wieder vermehrt eine Heimat finden. Zudem wurden weitere Themen für Arbeitsschwerpunkte der Doppelgruppe gesammelt. Besonderes Interesse bestand daran, für Gebäudebrüter wie den Mauersegler aktiv zu werden, teilt der Nabu mit.

An diesem Freitag beginnt um 14.30 Uhr eine Nabu-Pflanzaktion im Dötlinger Dorfgarten, am Sonnabend geht es ab 10.30 Uhr im Bereich „Am Kohlhoff“ weiter. Die Flächen sind bereits vom Bauhof vorbereitet worden. Dies teilte Dötlingens Bauamtsleiter Uwe Kläner auf Nachfrage mit. Im Dorfgarten ist parallel zur Straße „Zum Poggenpohlsand“ ein breiter Streifen gefräst worden, auf dem die Nabu-Mitglieder die Sträucher pflanzen können. Die Aktion ist der zweite Part im Rahmen des Feldsperling-Projektes des Nabu im Oldenburger Land, das von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung unterstützt wird.

Schon im Dezember waren an beiden Standorten Obstbäume gesetzt worden. Nun folgen insgesamt 100 Sträucher. Die Pflanzen sollen den Sperlingen als Nahrungsquelle, aber auch als soziale Treffpunkte dienen.

Das nächste öffentliche Monatstreffen steht für Dienstag, 11. April, ab 19.30 Uhr im Landhotel Dötlingen auf dem Programm. Dann hält die Nabu-Biologin Elisabeth Woesner einen Vortrag über naturnahe Gärten und ihre Bedeutung für Tiere sowie Pflanzen.

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