Erster „Fahrrad-Gottesdienst“ lockt mit Musik und unberührter Natur

Bewegung für Körper und Seele

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Sind gespannt, ob sie die Dötlinger am 19. Juli auf die Fahrräder bekommen: Küsterin Heike Metzing, „Chörchen“-Leiter Markus Häger, Claudia Hurka-Pülsch und Olaf Schachtschneider (v.l.).

Dötlingen - Von Sophie Filipiak. Grazile Tupelo-Bäume, junge Mammutbäume und Sumpf-Zypressen, die mitten im Wasser ihre Wurzeln geschlagen haben – ein Stück fast unberührter Natur in der Gemeinde Dötlingen. Nur die wenigsten haben das Arboretum von Olaf Schachtschneider je zu Gesicht bekommen, denn das ein Hektar große Gelände ist nur schwer zu erreichen. Aber am Sonntag, 19. Juli, erlaubt er einen exklusiven Blick hinein.

Denn die kleine Oase ist Ziel eine Gottesdienst-Tour der besonderen Art. „Dabei wollen wir nicht nur innerlich bewegt werden, sondern uns auch selbst mit dem Fahrrad bewegen“, erklärt Pastorin Claudia Hurka-Pülsch von der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr an der St. Firminus-Kirche in Dötlingen. Von dort starten die Teilnehmer den „Fahrrad-Gottesdienst“.

Die Idee kam Schachtschneider vor gut einem Jahr. „Es haben mich schon einige Leute angefragt, ob ich das Arboretum nicht einmal Publikum zeigen möchte.“ Eines Tages saß er dann mit Pastorin Susanne Schymanitz zusammen. Da entstand der Plan eines „Fahrrad-Gottesdienstes“.

Auf dem Weg wird zwei Mal Halt gemacht. Die Stationen werden jeweils von einem Chor musikalisch gestaltet: vom Posaunenchor Dötlingen, dem „Chörchen“, dem Männergesangverein oder dem Gemischten Chor Dötlingen.

Nach der Ankunft im Arboretum gegen 12 Uhr gibt es ein gemeinsames Picknick. „Deswegen bitten wir alle, eine Decke und Essen mitzubringen“, so Hurka-Pülsch. Tee und Kaffee stellt die Familie Schachtschneider zur Verfügung. Interessenten zeigt Olaf Schachtschneider gern die botanischen Besonderheiten.

Wer die Tour per Fahrrad nicht schafft, kann auf einem Kremser am Gottesdienst teilnehmen. Dafür sind Voranmeldungen unter Telefon 04433/7169048 bei Pastorin Hurka-Pülsch notwendig. Die Organisatoren bitten darum, dass sich nur diejenigen für die Fahrt anmelden, die nicht in der Lage sind, Fahrrad zu fahren.

Aber für einen Gottesdienst unter freiem Himmel muss auch das Wetter mitspielen. „Die Vorhersage ist eigentlich ganz gut, aber Frau Hurka-Pülsch hat ja gute Verbindungen nach oben“, sagte Schachtschneider schmunzelnd.

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