Brettorf

Die Erntekrone ist schon da

Übergabe der Erntekrone: Die Haidhäuser brachten das gute Stück am Dienstagabend auf den Brettorfer Hof Abel. Foto: Schneider

In Brettorf haben die Vorbereitungen für das Erntefest am 5. Oktober auf dem Hof Abel begonnen. Wie viel zu organisieren ist, zeigte sich während eines Treffens am Dienstag.

VON TANJA SCHNEIDER

Brettorf – Bänke organisieren, um Brotspenden werben und den örtlichen Chor fragen, ob er auftreten kann – die To-do-Liste für das Brettorfer Erntefest ist lang. Im Wechsel mit dem Dorffrühstück geht die Veranstaltung alle zwei Jahre auf einem anderen Hof über die Bühne. Diesmal feiern die Einwohner aus Brettorf und umzu am Samstag, 5. Oktober, ab 19 Uhr in der neuen Halle von Rainer Abel an der Uhlhorner Straße 23.

Dort sitzt Bernd Ellinghusen von der Arbeitsgemeinschaft (AG) Brettorfer Vereine am Dienstagabend auf einer Bank und blättert die DIN-A4-Seiten mit den zu organisierenden Punkten durch. „Was ist damit?“, fragt er und zeigt auf eine der Notizen. Frauke Kläner überlegt kurz und antwortet schließlich: „Ist bereits erledigt.“

Nach und nach treffen weitere AG-Mitglieder, die Nachbarn von Abel sowie die Haidhäuser ein, die das Fest 2017 mit rund 250 Besuchern ausgerichtet hatten. Letztere bringen auch die Erntekrone mit. Vor zwei Jahren hatten sie aus Hafer, Gerste, Weizen, Roggen und Triticale das noch recht passabel aussehende Stück gebunden. An der einen oder anderen Stelle sind dennoch Ausbesserungen notwendig, ehe die Krone die Halle verschönert. Diese wird zum Fest übrigens noch von Abels Nachbarn dekoriert. „Für Stühle, den Tresen und Kühlwagen sorgt die AG“, berichtet Ellinghusen. Die Mitglieder kümmern sich zudem um den Ausschank. Traditionell bittet die Arbeitsgemeinschaft schon jetzt um Brotspenden. „Jeder ist aufgerufen, ein Brot zu backen und es am Nachmittag des Erntefestes hier auf dem Hof abzugeben“, so Kläner.

Das Brot soll die Kartoffelsuppe bereichern, die – wie in Brettorf üblich – in mehreren Haushalten nach einheitlichem Rezept gekocht und dann zusammengeschüttet wird. Doch welche Einwohner sind diesmal an der Reihe und wie viele müssen Suppe ansetzen, damit sie für die vielen Besucher reicht? Diese und weitere Fragen gilt es, am Dienstagabend zu klären. Fix haben die Beteiligten Bierbänke im Schatten der Halle aufgestellt und Kaltgetränke hervorgeholt. So lässt es sich leichter organisieren. Eine „Baustelle“ ist zum Beispiel noch das Rahmenprogramm. Fest steht laut Kläner aber schon, dass Pastorin Claudia Hurka-Pülsch die Andacht hält und sich der Kindergarten „Filibuster“ mit einer Darbietung beteiligt.

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