Feuerwehr löscht weiteren Brandherd in einer Zwischendecke

Erneut Rauch auf Gut Altona

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Am Montagvormittag musste die Feuerwehr erneut zu Nachlöscharbeiten auf Gut Altona ausrücken. Wie bereits am Sonnabend rauchte es aus einer der Zwischendecken. 

Altona - Auch mehr als 80 Stunden nach Brandausbruch lässt das Großfeuer auf Gut Altona den Feuerwehrleuten keine Ruhe. Am Montagvormittag wurde abermals Rauchentwicklung wahrgenommen – im Bereich des Giebels der Gebäudefront. Gegen 10 Uhr wurden deshalb erneut telefonisch Einsatzkräfte zusammengezogen, teilte Jannis Wilgen, Pressewart der Dötlinger Feuerwehren, mit.

Die betroffene Zwischendecke des zweiten Obergeschosses konnten die Einsatzkräfte jedoch vom Inneren der Brandruine aus nicht mehr erreichen. Denn durch den Einsturz von Treppen und Deckenelementen ist der Zugang versperrt. Neben der Ortsfeuerwehr Dötlingen musste deshalb auch die Drehleiter der Wildeshauser Wehr anrücken, um einen Löschangriff über das Dach zu ermöglichen.

Mit dem Korb der Drehleiter begaben sich die Einsatzkräfte unter Atemschutz auf die Höhe der Zwischendecke und entfernten dort Dachpfannen und Dämmmaterial mit Einreißhaken. Anschließend kamen erneut Rettungssäge und Wärmebildkamera zum Einsatz, mit deren Hilfe sich Zugang zum genauen Brandherd verschafft werden konnte. Aufflammende Glutnester wurden umgehend abgelöscht, so Wilgen weiter.

Die Wasserversorgung wurde erneut über den Altonaer Mühlbach sichergestellt. Insgesamt waren zwölf Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen vor Ort. Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Der verheerende Brand, der in der Nacht zu Freitag einen Großteil des Hauptgebäudes vom Hotel „Gut Altona“ zerstört hatte, hatte die Feuerwehren auch am Sonnabend noch einmal beschäftigt, weil ebenfalls in einem Hohlraum der Zwischendecke Brandnester schwelten.

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