Innenausbau soll im August abgeschlossen sein / Einzug der Gruppen für September geplant

Endspurt beim Haus der Generationen

Baustellenrundgang: Die Pastorinnen Susanne Schymanitz und Claudia Hurka-Pülsch, Jugenddiakon Jochen Wecker, Bürgermeister Ralf Spille, die Sozialausschuss-Vorsitzende Ute Ziemann, Architekt Jörg Hecht und Bauamtsleiter Uwe Kläner (v.l.) verschafften sich einen Eindruck von den Baufortschritten. Spille setzte zudem mit Maurermeisterin Sabine Meyer einen Jahresstein in die Außenwand. 
Fotos: Schneider
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Baustellenrundgang: Die Pastorinnen Susanne Schymanitz und Claudia Hurka-Pülsch, Jugenddiakon Jochen Wecker, Bürgermeister Ralf Spille, die Sozialausschuss-Vorsitzende Ute Ziemann, Architekt Jörg Hecht und Bauamtsleiter Uwe Kläner (v.l.) verschafften sich einen Eindruck von den Baufortschritten. Spille setzte zudem mit Maurermeisterin Sabine Meyer einen Jahresstein in die Außenwand. Fotos: Schneider

Neerstedt – Die Fenster sind eingebaut, Anschlüsse verlegt und die Maler fleißig am Werk: Langsam aber sicher biegen die Arbeiten für den An- und Umbau des Neerstedter Gemeindezentrums zum künftigen Haus der Generationen auf die Zielgerade ein. Und weil das Richtfest aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, gab es am Donnerstag zumindest im kleinen Kreis eine Jahresstein-Setzung mit anschließendem Rundgang durch die neuen Räume. Zusammen mit Maurermeisterin Sabine Meyer schob Bürgermeister Ralf Spille den Stein mit der Aufschrift „2020“ in die dafür vorgesehene Lücke.

Der Verwaltungschef nutzte die Gelegenheit, um an die Entstehungsgeschichte zu erinnern – angefangen beim SPD-Antrag in 2015 über die Sitzungen des gegründeten Arbeitskreises bis hin zum Baubeginn im Januar dieses Jahres. „Finanziell ist das Projekt natürlich eine Hausnummer“, sagte Spille mit Blick auf die Kosten in Höhe von rund 800���000 Euro. Ohne die 53-prozentige Förderung wäre es für die Gemeinde nicht realisierbar. „Aber ich denke, es ist gut und wichtig, unterschiedliche Gruppen verschiedener Generationen unter einem Dach zu vereinen“, so der Bürgermeister. Er hofft nach der Fertigstellung im September auf viel Leben im Haus und dankte allen, die sich bei der Planung und Umsetzung eingebracht haben. Derzeit arbeite die Verwaltung an einer Nutzungsvereinbarung, die die Regeln für die Belegung vorgeben soll.

Hauptnutzerin war und bleibt die evangelische Kirchengemeinde, die wieder ein Büro erhält und mit mehreren Gruppen „einziehen“ möchte. Pastorin Susanne Schymanitz brachte ihre Begeisterung über die Realisierung des Projektes deutlich zum Ausdruck. Sie sprach von einem offenen Haus und „wir freuen uns, noch stärker zusammenzuwachsen – mit dem Jugendhaus und anderen Gruppen“. Die evangelische Jugend wird das bisherige Domizil am Neerstedter Kreisverkehr gegen Räume im Neubau eintauschen. Dort steht nicht nur mehr Platz, sondern vor allem auch ein Außenbereich zur Verfügung. Da Letzterer im bisherigen Jugendhaus fehlt, sei ein Betrieb momentan nicht coronakompatibel, erklärte Jugenddiakon Jochen Wecker. „Die Kids scharren also schon mit den Hufen“, meinte er angesichts des angepeilten Einzugstermin in das Haus der Generationen. Dieser ist laut Architekt Jörg Hecht für September geplant.

Bis dahin gibt es allerdings noch viel zu tun. Nach dem Abschluss der Rohbauarbeiten sind nun die Ausbaugewerke am Start. Die Maler spachteln derzeit die Wände im Altbau, wo auch noch eine Erneuerung der Decken ansteht. Diese müssen im Anbau noch verkleidet werden. „Kommende Woche soll das Gerüst weg. In 14 Tagen steht der Trockenbau an“, informierte Hecht. Nach dem Fliesenleger könnten der Elektriker sowie die Sanitär- und Heizungsmonteure kommen. „Mitte August wollen wir mit dem Innenausbau fertig sein“, so Hecht.

Um den Kostenrahmen einhalten zu können, sollen die Kanal- sowie die Pflasterarbeiten über den Bauhof laufen. „Mit bereits vorhandenem Material“, sagte Bauamtsleiter Uwe Kläner. Auch bei der Inneneinrichtung sind Abstriche nötig. Gemeinde, Kirche und Gruppen setzen auf gebrauchte Möbel und hoffen auf Spenden, um kleine Wünsche doch realisieren zu können.

Wann und wie das Haus der Generationen eingeweiht wird, muss sich noch zeigen. Die ursprünglich von der evangelischen Jugend angedachte große Eröffnungsdisco kann es aufgrund der Pandemie jedenfalls nicht geben.

Von Tanja Schneider

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