„Eine Aktion zum Nachmachen“

„Wi helpt di“ veröffentlicht Mutmachheft

Freuen sich auf das Durchblättern: Wiltrud Buchholz, Ralf Spille und Ute Meinert-Kaiser (von links).
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Freuen sich auf das Durchblättern: Wiltrud Buchholz, Ralf Spille und Ute Meinert-Kaiser (von links).

Gedichte, Geschichten und Anekdoten aus der Coronazeit: Unter dem Titel „Mitmachen – Anderen Mut machen“ hat der Verein „Wi helpt di“ gemeinsam mit der Gemeinde Dötlingen ein Heft veröffentlicht, das gerade älteren Menschen Mut machen soll. Ute Meinert-Kaiser und Wiltrud Buchholz vom Verein stellten gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Spille das Heft und dessen Inhalt am Donnerstagmorgen im Neerstedter Rathaus vor.

Neerstedt – „Entstehen konnte das alles durch die Aktion ,Mutmachpost´“, erzählt die Vereinsvorsitzende Meinert-Kaiser. Die Ehrenamtlichen haben im Januar dieses Jahres begonnen, allen Bürgern der Gemeinde, die über 80 Jahre alt sind, eine kleine Freude zu machen, indem sie Karten, Bilder und Texte von Freiwilligen, Kindern und Schulen an sie weiterleiteten. Durch die gute Resonanz sei so eine hohe Zahl an Einsendungen zustande gekommen. Auszüge davon sind nun in dem neuen Heft zu finden.

Auf 28 Seiten wird die Post von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen präsentiert. Dabei sind neben selbst gemalten Bildern und kleinen Nachrichten aus dem Kindergartenalltag auch ganz andere Beiträge zu finden. So entdeckt der Leser beim Durchblättern Fotos von einer Paddeltour nahe dem Polarkreis, ein Brief, der komplett auf Plattdeutsch geschrieben wurde sowie ein Märchen aus dem Huntewald. Abgerundet wird das Heft von einem Gedicht des ehemaligen Chefs der Wirtschaftsförderung des Landkreises und Autors, Hans-Werner Aschoff.

Bei der Auswahl der Inhalte hatten wir die Qual der Wahl.

 Ute Meinert-Kaiser, Vorsitzende „Wi helpt di“

„Bei der Auswahl der Inhalte hatten wir die Qual der Wahl“, erklärt Meinert-Kaiser. Es seien wirklich tolle Einsendungen dabei gewesen, jedoch habe man sich auf eine gewisse Anzahl beschränken müssen, damit das Heft kein Buch werde. Die Beiträge, die es in die Broschüre geschafft haben, sollten dabei möglichst viele Altersgruppen – von Kindern bis hin zu Senioren – vertreten. Auch Bewohner aus anderen Gemeinden, wie beispielsweise Hatten oder Großenkneten hätten sich beteiligt.

„Wir hoffen auf Verständnis, dass nicht alle berücksichtigt werden konnten“, entschuldigt sich die Vorsitzende. Neben der schieren Anzahl, die gesichtet werden musste, gab es ab und an auch rechtliche Probleme. „Einige Einsendungen hatten Fotos mit dabei, bei denen die Rechte nicht bei den Absendern lagen. Diese konnten wir leider auch nicht im Heft unterbringen.“ Der Untertitel der Broschüre „Eine Aktion zum Nachmachen“ habe für den Verein eine besondere Bedeutung.

Kontakt in der dunklen Jahreszeit wichtig

Gerade jetzt im Herbst und im nahenden Winter sei es nämlich wichtig, Kontakt zu den Menschen der höheren Altersklasse zu halten. „Denn ein paar aufbauende Worte oder Bilder kann jeder in der dunklen Jahreszeit gebrauchen“, so Meinert-Kaiser. Aber nicht nur für die ältere Generation sei dieses Heft gedacht. „Das ist für Jung und Alt interessant“, berichtet Spille. Viele, die sich bei der „Mutmachpost“-Aktion beteiligt haben, könnten so sehen, was andere gestaltet und eingesendet haben.

Momentan gibt es von dem Mutmachheft eine Erstauflage von etwa 500 Stück. Sollte diese schnell vergriffen sein, wisse sich der Verein aber zu helfen. „Bei einer hohen Nachfrage können wir einfach schnell nachdrucken“, freut sich die Vereinsvorsitzende. Die Broschüre liegt ab sofort im Neerstedter Rathaus aus und kann kostenlos mitgenommen werden.

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