Ortsbrandmeister von Dötlingen und Brettorf im Rathaus vereidigt

„Ein gutes Händchen zum Wohle der Bürger“

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Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich und Bürgermeister Ralf Spille gratulierten dem neuen Brettorfer Ortsbrandmeister Dirk Wilkens, seinem Stellvertreter Gunther Brandes sowie Dötlingens Ortsbrandmeister Torsten Fischer (v.l.).

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Feuerwehrleute benötigen technisches Know-how und Mut, Ortsbrandmeister darüber hinaus Menschenkenntnis, Führungsqualitäten und eine Mannschaft, auf die sie sich verlassen können. „Ich bin mir sicher, dass ihr eure Aufgaben bewältigen werdet und wünsche euch ein gutes Händchen auch in schwierigen Situationen – zum Wohle der Einwohner“, sagte Bürgermeister Ralf Spille am Montagabend bei der offiziellen Ernennung der Ortsbrandmeister im Neerstedter Rathaus.

Neben Torsten Fischer, dem eine weitere Amtszeit an der Spitze der Dötlinger Ortswehr bevorsteht, vereidigte der Verwaltungschef Dirk Wilkens als neuen Brettorfer Ortsbrandmeister. Die vergangenen Jahre hatte er als zweiter Stellvertreter bereits Erfahrungen gesammelt. „Und die nun bevorstehenden Aufgaben werden dir bestimmt schnell in Fleisch und Blut übergehen“, meinte Spille. Der Hauptlöschmeister tritt die Nachfolge von Gunther Brandes an, der seit 2010 die Brettorfer Feuerwehr geführt und davor sechs Jahre lang als Stellvertreter fungiert hatte. Auf eigenen Wunsch rückt er zurück ins zweite Glied. Wilkens und Brandes waren während der Jahreshauptversammlung der Brettorfer Feuerwehr mehrheitliche gewählt worden. Der Ratsbeschluss war im März erfolgt.

Bevor Spille Brandes als neuen Stellvertreter vereidigen konnte, musste er ihn aber erst einmal aus seinem bisherigen Amt entlassen. „Zwischendurch hast du ein paar Sekunden Ruhe“, witzelte der Bürgermeister, der an diesem Abend auch gerne Brandes Vorgänger Karl-Erich von Seggern würdig verabschiedet hätte. Aus gesundheitlichen Gründen konnte dieser allerdings nicht der Feier beiwohnen. „Wir holen das in kleinem Rahmen nach“, kündigte Spille an.

Für weitere sechs Jahre wurde Fischer als Dötlinger Ortsbrandmeister vereidigt. Er war Anfang des Jahres von den Mitglieder einstimmig wiedergewählt worden. „Damit bescheinigen dir deine Kameraden, dass du vorbildliche Arbeit leistest“, sagte Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich, der ebenso zu den Gratulanten gehörte wie Kreisbrandmeister Andreas Tangemann sowie der Neerstedter Ortsbrandmeister Martin Einemann und sein Stellvertreter Dirk Lüke.

Der Bürgermeister betonte, wie wertvoll die Ortsfeuerwehren sind. Genauso wichtig sei es, dass sich Ehrenamtliche finden, die nicht nur ihren Dienst verrichten, sondern auch Verantwortung übernehmen. „Dafür danke ich euch, aber auch euren Partnerinnen, die euch den Rücken freihalten“, sagte Spille. Denn mit der Position kämen vielfältige Aufgaben auf die Amtsträger zu. Daneben seien die Wehren auch in die dörfliche Gemeinschaft eingebunden. Es gelte Aktionen zu organisieren sowie bei Veranstaltungen präsent zu sein. „Und dann müsst ihr ja auch immer noch euren ,Haufen‘ zusammenhalten“, erinnerte Spille. „Aber das werdet ihr schon gut meistern.“

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