Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Kleine Pannen während der Generalprobe für Bereisung am 27. Mai

„Ein bisschen zügiger, bitte“

Schon bei der Begrüßung (kleines Bild) lief während der Generalprobe nicht alles glatt. Vom Kirchplatz ging es weiter in den Tabkenhof, wo Gunter Oltmann (r.) seinen Beitrag auf Platt hielt.

Dötlingen - (ts) · „Auf eine verpatzte Generalprobe, folgt eine gelungene Premiere“, lautet das Sprichwort. Zwar lief gestern Abend während der Generalprobe für den Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ längst nicht alles schief, an einigen Punkten werden die Organisatoren und Aktiven aber sicherlich noch feilen, bevor am 27. Mai die Bewertungskommission in Dötlingen eintrifft.

Gleich zu Beginn gab es gestern einen kleinen Patzer. „Wir stellen uns jetzt einfach vor, die Bewertungskommission steigt hier aus dem Bus“, hatte Eckehard Hautau beim Kirchplatz das Szenario eingeläutet und dann begonnen: „Herzlich willkommen im schönen Ort Dötlingen. Meine Name ist...“. Aber sollte nicht zuerst die Kindersinggruppe mit Pastor Hartmut Lübben dran sein und die Jurymitglieder mit einem Lied begrüßen? „Oh, machen wir nächstes Mal. Dann gebe ich ein Zeichen“, so Hautau.

Vorstellen mussten sich die Beteiligten auch die Erläuterungen vom verhinderten Bürgermeister Heino Pauka, ehe es mit Gunter Oltmann in den Tabkenhof ging. Souverän und auf Platt hielt er seinen Vortrag, wies auf die Besonderheiten Dötlingens hin und übergab den „Dorfknüppel“ dann an Pastor Lübben. Bei seinem Beitrag über das Mahnmal schielte doch so mancher schon auf die Uhr. „Zu lang“, kam Gemurmel auf. Zu ein bisschen mehr Eile mahnte schließlich auch Hautau, als sich die Aktiven auf die Fahrräder schwangen, um die nächsten Stationen anzusteuern.

Dass die Organisatoren aus der AG Dötlinger Vereine die Bereisung so akribisch vorbereiten und für den Landesentscheid sogar die Generalprobe ansetzten, hat seinen Grund. Schließlich wollen die Akteure nicht wieder – wie beim Vorentscheid – in Bedrängnis geraten. Damals konnten aus Zeitnot nicht alle geplanten Stationen angesteuert werden. Wiederholen soll sich das nicht. Immerhin will man der Jury möglichst alle Vorzüge des Ortes präsentieren – von den Sehenswürdigkeiten über die Naturschönheiten bis hin zum sozialen und kulturellen Gemeindeleben. Auch auf Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung soll am 27. Mai eingegangen werden. Anreisen wird die Bewertungskommission um 15.15 Uhr. Dann bleiben 90 Minuten Zeit, um die Jurymitglieder zu überzeugen.

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