Abschluss Ende 2019

Die Dorferneuerung biegt auf die Zielgerade

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Dana Neumann (l.) vom Amt für regionale Landesentwicklung und Ulrike Hollmann vom Dötlinger Bauamt auf dem Ostrittrumer Dorfplatz, der im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes umgestaltet wurde.

Ostrittrum - Von Tanja Schneider. Die Dorferneuerung der Ortschaften Ostrittrum, Geveshausen, Grad, Rhade und Wehe biegt auf die Zielgerade. Ende 2019 läuft das Programm aus. Neben fünf öffentlichen Projekten sind bis dato 41 private Maßnahmen in den Bauerschaften realisiert worden. „Und Anträge können immer noch gestellt werden“, rühren Ulrike Hollmann vom Bauamt der Dötlinger Gemeindeverwaltung und Dana Neumann vom Amt für regionale Landesentwicklung die Werbetrommel.

Die Dorferneuerung habe mittlerweile in allen beteiligten Ortschaften Spuren hinterlassen – im positiven Sinne. Besonders in der Anfangszeit des Programms, das nach zweijähriger Planungsphase in 2013 startete, nutzten viele Bürger die Gelegenheit, ihre alten Gebäude zu sanieren. Schließlich werden entsprechende Maßnahmen mit 30 Prozent bezuschusst. Laut Neumann von der Genehmigungsbehörde flossen bislang rund 700.000 Euro an Fördergeldern in den privaten Bereich.

Neben dem Austausch von Fenstern und Türen sowie der Erneuerung von Dächern und Fassaden gehörten Pflasterungen und Umnutzungsmaßnahmen zu den beliebtesten Vorhaben. So wandelten sich beispielsweise Ställe in Ferienwohnungen.

Neue Förderrichtlinie in Kraft

Vor rund zwei Jahren trat eine neue Förderrichtlinie in Kraft, die die Antragsstellung etwas veränderte. So müssen seitdem auch Privatleute drei Kostenvoranschläge vorlegen, um Mittel zu erhalten. Zudem galt als Stichtag der 15. Februar. „In diesem Jahr kommt ein zweiter hinzu“, betont Hollmann. Anträge können somit auch noch bis zum 15. September gestellt werden. Ab 2018 ist dann nur noch der September-Termin als Stichtag vorgesehen.

Wer einen Antrag stellen möchte, kann sich im Bauamt unter der Telefonnummer 04432/950133 informieren. Zudem rät Hollmann dazu, die Umsetzungsbegleitung in Anspruch zu nehmen. Dabei berät ein Planungsbüro die Einwohner, die Kosten übernimmt die Gemeinde. Die Antragsteller könnten so sicher gehen, dass sie die Spielregeln einhalten und tatsächlich von der Dorferneuerung profitieren. „Ganz wichtig ist zum Beispiel, erst nach dem Erhalt des Förderbescheids mit der Umsetzung der Maßnahme zu beginnen“, sagt Hollmann.

Als nächstes öffentliches Vorhaben im Zuge der Dorfentwicklung ist die Umgestaltung der Bushaltestelle in Grad geplant. Der Gemeinderat hat bereits Gelder in den Haushaltsplan eingestellt. „Leider stehen zu wenig Fördermittel zur Verfügung, sodass wir erst einmal nicht zum Zuge kommen und derzeit ,Nachrücker‘ sind “, bedauert Hollmann.

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