Ereignisreiches Jahr

Dötlinger Feuerwehr 944 Stunden im Einsatz

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Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich (r.) und Bürgermeister Ralf Spille gratulierten den Beförderten und Geehrten Andree Suhr, Stefan Castens, Arne Metzing, Janine Grünhage, Jens Sölter, Alexander Wegner und Bernhard Schmoger (v.l.).

Dötlingen - Eine Vielzahl an Beförderungen und Ehrungen, Wahlen, Hinweise zu Wartezeiten bei Anschaffungen sowie die Jahresberichte prägten am Freitagabend die Versammlung der Ortsfeuerwehr Dötlingen im Landhotel.

Ortsbrandmeister Torsten Fischer begrüßte neben Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich, die Ratsmitglieder Thore Güldner und Anke Spille sowie Bürgermeister Ralf Spille und Liane Pape-Nordbrock von der Verwaltung. Er berichtete von einer Verdreifachung der Einsatzzahlen – von 21 in 2016 auf 64 im vergangenen Jahr. 944 Stunden investierten die Feuerwehrleute.

Verantwortlich für die gestiegene Zahl seien insbesondere die Unwetterlagen. Im Zusammenhang mit dem Brand eines Wohnmobilheims auf dem Campingplatz Aschenbeck lobte Fischer die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren. „Hier hat sich gezeigt, dass auch bei einem solchen Einsatz durch den hohen Bedarf an Atemschutzgeräteträgern alle drei Wehren der Gemeinde erforderlich sind.“ Nach dem Brand eines mit Asbest belasteten Schuppens in Brettorf sei im Anschluss eine umfangreiche Reinigung der Ausrüstung erforderlich gewesen. Hier werde nun nach Aussage des Ortsbrandmeisters ein Konzept erarbeitet, um die Abläufe künftig zu verbessern.

Vier Eintritte und drei Austritte

Nach vier Neueintritten und drei Austritten zählt die Ortsfeuerwehr nun 50 aktive Brandschützer. 15 Mitglieder gehören der Altersabteilung an. Für die Kinderfeuerwehr gibt es weiterhin eine Warteliste, freie Plätze würden umgehend wieder aufgefüllt. Auch im vergangenen Jahr wechselten mehrere Mitglieder von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr. Fischer dankte in diesem Rahmen Kinderfeuerwehrwartin Silke Bleckwehl und dem Betreuerteam für ihr Engagement. 459 Stunden kamen zusammen. Insgesamt leisteten die Ortswehr und die Kinderfeuerwehr 6 .190 dokumentierte Stunden. Neben den regulären Übungsdiensten entfielen davon allein rund 1 .092 Stunden auf die Teilnahme an insgesamt 54 Lehrgängen und Fortbildungen.

Kritik an langer Wartezeit

Kritisch äußerte sich der Ortsbrandmeister über die Wartezeit bei den Beschaffungen von wichtigen Ausrüstungsgegenständen. Durch die sogenannte haushaltslose Zeit komme es in der Gemeinde Dötlingen dazu, dass Equipment, das im September 2016 seitens der Feuerwehr für den Haushalt 2017 beantragt und auch genehmigt wurde, teilweise im Frühjahr 2018 noch immer nicht geliefert werden könne. Der Bürgermeister sicherte zu, dass es das Ziel sei, die haushaltslose Zeit zu verkürzen. Beim Thema Waschhalle warb Fischer noch einmal für die Zustimmung des Rates. Im vergangenen Jahr hatte die Wehr bei einem Ortstermin erläutert, warum die Notwendigkeit des Baus gegeben sei und die näheren Beweggründe erklärt. Die Mitglieder wollen zudem mehr als ein Drittel der nötigen Arbeit und Kosten in Eigenleistung erbringen.

Bei den Wahlen wurden Schriftführer Eike Bötefür und Pressewart Jannis Wilgen in ihren Ämtern bestätigt. Arne Metzing übernimmt den Posten des Gerätewartes von Sascha Lahmann. Marvin Leutloff steht ihm als Stellvertreter zur Seite. Als stellvertretender Atemschutzgerätewartes folgt Mark Depenbrock auf Andree Suhr. Neuer Sicherheitsbeauftragter ist Dirk Dirksen.

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