Dötlinger Einrichtung erhält Hilfen

„Existenz des Schullandheims erscheint für 2021 gesichert“

Schullandheim Dötlingen
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Deutlich düsterer als derzeit sah es im vergangenen Mai um das Schullandheim Dötlingen aus.

Dötlingen – „Die Existenz des Schullandheims Dötlingen – wie die der anderen Bremer Schullandheime – erscheint für 2021 gesichert“, teilt Holger Schröder, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bremer Schullandheime, auf Nachfrage mit.

Mit den Schulschließungen am Beginn der Pandemie waren vor knapp einem Jahr auch Klassenfahrten verboten worden. Längere Zeit war ungewiss, in welcher Höhe die Schullandheime Stornokosten erhalten und welche finanziellen Hilfen sonst zur Verfügung stehen. Große Rücklagen hatte die Einrichtung nicht, weil sie von einem gemeinnützigen Verband getragen wird.

Das habe sich mit der Zeit geklärt, berichtet Schröder. „Die Kombination verschiedener Einnahmen im vergangenen und in diesem Jahr hat dafür gesorgt, dass wir den nächsten Monaten relativ gelassen entgegensehen können. Zu den Einnahmen zählen die Corona-Soforthilfe der Bremer Aufbaubank, Mittel des Bundes für die Monate Juni bis August sowie in geringem Maße Kulanzleistungen aus der Betriebsunterbrechungsversicherung.“

Soforthilfen und Geld vom Bund

Das Dötlinger Haus gehört zu den Bremer Schullandheimen, weshalb die Hilfen aus dem Stadtstaat kommen. „Ferner hatte die Senatorin für Kinder und Bildung die Stornogebühren für Klassenfahrten von Bremer Schulen in 2020 erstattet und uns weitere Unterstützung aus dem Bremen-Fonds zukommen lassen“, teilt Schröder mit.

Überdies sei es hilfreich gewesen, dass für Angela Brüggemann, Leiterin des Schullandheims, Kurzarbeitergeld beantragt werden konnte. Sie sei auch weiterhin zu 100 Prozent in Kurzarbeit, bestätigt Birte Huckfeldt vom Trägerverein des Hauses.

Aktuell sind Klassenfahrten sowohl nach bremischer als auch nach niedersächsischer Verordnung weiterhin untersagt.  

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