40-Jähriger für den Bereich Forst zuständig / Rudi Zingler stellvertretender Vorsitzender

Henning Steffens sitzt nun mit im Ausschuss

Neue und alte Gesichter im Ausschuss für Umweltschutz: Das Gremium wählte Rudi Zingler (links) zum stellvertretenden Vorsitzenden. Als hinzugewählte Mitglieder sitzen Marina Becker-Kückens und Henning Steffens mit im Ausschuss.
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Neue und alte Gesichter im Ausschuss für Umweltschutz: Das Gremium wählte Rudi Zingler (links) zum stellvertretenden Vorsitzenden. Als hinzugewählte Mitglieder sitzen Marina Becker-Kückens und Henning Steffens mit im Ausschuss.

Neerstedt – Rudi Zingler ist für die kommenden fünf Jahre der stellvertretende Vorsitzende für den Ausschuss für Umweltschutz. Das Gremium wählte den Sozialdemokraten am Dienstagabend während der Sitzung im Rathaus in Neerstedt bei einer Enthaltung einstimmig. Ausschussvorsitzender Dirk Orth (Grüne) hatte Zinger zuvor vorgeschlagen.

Ganz neu mit im Ausschuss sitzt künftig Henning Steffens als hinzugewähltes Mitglied für den Bereich Forst. Bürgermeisterin Antje Oltmanns nahm die Pflichtenbelehrung vor. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte sie, nachdem sie Steffens per Handschlag verpflichtet hatte. Zum Hintergrund: Die Ausschüsse des Rates können gemäß des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes beratende Ausschussmitglieder ohne Stimmrecht benennen.

Henning Steffens für Bereich Fors zuständig

Für den Bereich Umwelt- und Naturschutz sitzt erneut Marina Becker-Kückens als hinzugewähltes Mitglied mit im Gremium. Nachdem Oltmanns auch sie per Handschlag verpflichtet und über ihre Pflichten belehrt hatte, stellten sich Becker-Kückens und Steffens kurz den Ausschussmitgliedern sowie den zwei Bürgern, die der Sitzung beiwohnten, vor.

Becker-Kückens wohnt nach eigener Aussage seit etwa 25 Jahren in Brettorf. Sie ist Gartenbauingenieurin und Geschäftsführerin des Regionalen Umweltbildungszentrums Hollen (RUZ). Von daher bringe sie „auch einiges an Erfahrung mit“, wie sie sagte. „In der vergangenen Wahlperiode habe ich auch schon als beratendes Mitglied mitgearbeitet und es hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe mich gefreut, wenn ich etwas beitragen konnte.“

Der 40-jährige Henning Steffens ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Neerstedt. Aufgewachsen sei er in Klattenhof. Nach der Schule habe er Forstwirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen studiert, erzählte er. „Ich war dann einige Jahre in Lüneburg im Holzhandel tätig.“ Danach wechselte er zu einem Holzgroßhändler nach Bremen. Seit 2019 sei er in den niedersächsischen Landesforsten tätig – aktuell als Revierleiter der Försterei Upjever. Orth begrüßte die beiden und sagte: „Es ist eine aktive Beteiligung gewünscht. Ihr dürft also gerne diesem Ausschuss Beiträge mitteilen.“

Parkplatzsituation Thema im Ausschuss

Vor den Wahlen und Verpflichtungen hatte Nabu-Sprecherin Marianne Bernhard-Beeskow während der Einwohnerfragestunde zwei Themen angesprochen: „Es hat eine Überackerung eines Wegeseitenrandes am Heideweg gegeben. Das wurde auch durch den Bauamtsleiter Uwe Kläner bestätigt.“ Sie wollte unter anderem wissen, wie breit diese Überackerung war. Kläner bestätigte, dass dort eine „gewisse Überackerung“ stattgefunden habe. „Die ist aber nicht außergewöhnlich groß – über ein Meter heißt für mich groß.“ Der Eigentümer sei bereits darauf hingewiesen worden. „Wir müssen aber wieder Kontakt aufnehmen, weil er die Fläche verpachtet hat.“

Zudem kam Bernhard-Beeskow auf den Zustand des Dorfes an den Wochenenden zu sprechen, und machte auf die Problematik der Sonntagsbesucher aufmerksam, die den Dorfring mit ihren Autos zuparken würden. „Teilweise wird an privaten Einfahrten gedreht und gewendet.“ Sie vermutet, dass die Navigationssysteme die Besucher, die zum Hunte- padd wollen, zur 1 000-jährigen Eiche leiten. Sie wünsche sich zudem eine bessere Beschilderung des an der Straße „Zur Loh“ befindlichen Parkplatzes.

Oltmanns kam ihr mit dem Vorschlag, die Navigationsanbieter darauf hinzuweisen, entgegen: „Und wenn Sie sagen, das Schild ist so klein an der Stelle, kann man zusätzlich noch etwas machen.“

Ferner ging es um den Haushalt 2022. Dazu hatte die Gemeindeverwaltung eine Präsentation vorbereitet. Die ordentlichen Erträge liegen bei 11 275 019 Euro, die ordentlichen Aufwendungen bei 14 536 665 Euro. Demnach liegt ein ordentliches Ergebnis von 3 261 646 Euro vor. Heißt: „Wir können nicht eben so locker aus der Hüfte Geld ausgeben, denn es ist zu wenig Geld da“, so Kläner.  

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