Damit die Kinder es sicher haben

Arbeitskreis „Sichere Schulwege“ trifft sich Ende Juni

Verschaffen sich einen Überblick: Dirk Orth und Gabriele Roggenthien von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stehen an der Ampelanlage in Neerstedt.
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Verschaffen sich einen Überblick: Dirk Orth und Gabriele Roggenthien von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stehen an der Ampelanlage in Neerstedt.

Neerstedt – „Der Verkehr auf den Straßen im Allgemeinen hat über die Jahre zugenommen, aber auch die Gewohnheiten der Eltern haben sich verändert. Heute ist es vielfach die Regel, dass sie ihre Kinder mit dem Auto in Schule und Kita bringen“, schreiben die Dötlinger Grünen in einer Mitteilung. Hinzu komme, dass durch Baugebiete auch neue Schulwege und damit über die Jahre neue Gefahrenstellen für die Kinder in der Kommune entstanden seien.

Aus diesem Grund hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Februar 2020 beantragt, dass vor Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 die Schulwege für Fahrradfahrer und Fußgänger (insbesondere Kinder) in der Gemeinde auf Gefahrenstellen überprüft und konkrete Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung unter Einbezug der Eltern, der Schulen und Kindergärten erarbeitet werden sollen. Daraufhin hat der Rat der Gemeinde beschlossen, einen Arbeitskreis „Sichere Schulwege“ zu gründen, um sich diesem Thema entsprechend des Antrages anzunehmen, heißt es weiter. Dieser Arbeitskreis trifft sich Ende Juni zum ersten Mal. Ausschlaggebend für den Antrag war die Situation in Dötlingen, „bei der wir die Anliegen der Eltern aufgenommen haben. Durch das Neubaugebiet Ramshorn sind aber auch Eltern aus Neerstedt auf uns zu gekommen, da sich die Situation der Schulwege dort eben auch verändert hat“, berichtet Grünen-Ratsherr Dirk Orth. Daher möchte die Fraktion, dass der Arbeitskreis ebenfalls einen kritischen Blick auf Neerstedt wirft und die Anliegen der Eltern im Arbeitskreis aufnimmt. Aus der Situation „Ramshorn“ sollten aus Sicht der Grünen alle lernen, und bei der Erschließung neuer Neubaugebiete sollte die gesamte Infrastruktur einbezogen werden wie beispielsweise Kindergartenplätze, neue Verkehrsströme und Schulwege. „In Brettorf wurden wir ebenfalls angesprochen und auf Gefahrenpunkte hingewiesen“, so Orth weiter.

Am Donnerstagabend waren er und seine Fraktionskollegin Gabriele Roggenthien in Neerstedt, um sich vor Ort einen Überblick von der Situation an der Ampelanlage, bei der die Schüler die Hauptstraße in Richtung Schule queren können, zu verschaffen.

Von Eltern betroffener Kinder haben die Grünen bisher zahlreiche Rückmeldungen zu bestehenden Gefahrenstellen erhalten, die sie am Montag, 31. Mai, zur Aufbereitung für den Arbeitskreis an die Gemeindeverwaltung geben wollen. Bürger können noch bis Montag Gabriele Roggenthien (info@roggenthien.com) oder Dirk Orth (dirkorth@ewe.net) weitere Gefahrenstellen nennen.

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