CDU verschafft sich Eindrücke über Zufahrt

Die einzige Zuwegung für das neue Baugebiet im Neerstedter Westen sorgt für Diskussionen

Anke Spille, Gernot Kuhlmann, Ditte Höfel, Beate Wilke und Dietz Wiechers von der CDU stehen mit Bürgermeisterkandidatin Antje Oltmanns auf der potenziellen Zufahrt.
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Ortstermin an der potenziellen Zufahrt des neuen Baugebiets: Anke Spille, Gernot Kuhlmann, Ditte Höfel, Beate Wilke und Dietz Wiechers von der CDU mit Bürgermeisterkandidatin Antje Oltmanns (v.l.).

Die CDU-Fraktion Dötlingen versammelte sich am Mittwoch in Neerstedt, um einen Eindruck von einer möglichen Zuwegung des neuen Baugebietes Neerstedt-West zu gewinnen. Das städtebauliche Entwicklungskonzept war dem Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss vom Planungsbüro „Diekmann, Mosebach & Partner“ aus Rastede vorgestellt worden. Die Straße „Geveshauser Höhe“ soll dabei der Hauptzugangsweg werden.

  • Das neue Baugebiet im Neerstedter Westen sorgt für Diskussionen.
  • Unter anderem wird die Zuwegung als problematisch gesehen.
  • Die CDU-Dötlingen verschafft sich einen Eindruck.

Neerstedt – In einer Gemeinderatssitzung am 25. März wurden die Bebauungspläne bereits scharf kritisiert. Unter anderem erklärten die Grünen, dass die „Geveshauser Höhe“ nicht als Wohn- und Spielstraße für eine Zufahrt geeignet sei. In unmittelbarer Nähe der Einmündung zur Hauptstraße liegt sowohl eine Bushaltestelle als auch die Straße, die zur Grundschule und dem Haus der Generationen führt. Zudem gebe es regelmäßigen Besucherverkehr beim Wohn- und Ferienhaus, das dort auch Parkplätze habe, erklärte die Fraktion.

Die CDU-Fraktion teilt diese Kritik. „Die Bauphase wird das Problematische“, erklärt Ditte Höfel. Es stimme, dass die „Greveshauser Höhe“ die einzige Zuwegung sei, einen anderen Zugang zu finden sei ein Problem. Der enge Weg müsse wenigstens zweispurig werden, „um mit dem Begegnungsverkehr vernünftig umgehen zu können“. Über dieses „Nadelöhr“ werde der Großteil des neu entstehenden Verkehrs laufen müssen. Gleichzeitig sei es wichtig, darauf zu achten, keinen weiteren, vermeidbaren Verkehr zu erzeugen. Deshalb sei die Fraktion gegen die Pläne einer neuen Kindertagesstätte auf dem Areal.

Kein Grundstücksverkauf bis 2022

Dieses soll laut Planungen abschnittsweise erschlossen werden. Dass es schon die ersten Bauinteressenten gebe, erklärte Bürgermeister Ralf Spille auf einer Gemeinderatssitzung. „Dass Grundstücke verkauft werden, dauert realistisch gesehen allerdings noch bis 2022“, erklärte Christdemokrat Gernot Kuhlmann. Die Infrastruktur müsse vorher durchgeplant werden. „Auch wenn die Nachfrage groß ist, möchten wir das Tempo rausnehmen. Es muss ein gesundes Wachstum geben, um die hiesige Infrastruktur nicht zu überlasten.“ Was auf der Fläche letztendlich entstehe, müsse abgewartet werden.

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