Malgorzata Malek stellt in der Müller-vom-Siel-Kate aus

Bilder aus der neuen Heimat

Malgorzata Malek (l.) überreichte Thomas Schlegel den Linolschnitt „Megalith“. Mit dabei: Gerti Essing (Vorstandsmitglied der Dötlingen Stiftung).
+
Malgorzata Malek (l.) überreichte Thomas Schlegel den Linolschnitt „Megalith“. Mit dabei: Gerti Essing (Vorstandsmitglied der Dötlingen Stiftung).

Dötlingen – „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr endlich unsere zweite Vernissage veranstalten können“, so Gerti Essing vom Vorstand der Dötlingen Stiftung am Sonntagvormittag in der Müller-vom-Siel-Kate. Malgorzata Malek zeigt dort ab jetzt ihre Werke.

„Mein Herz liegt hier“, so Malek im Rahmen der Eröffnung. Sie bedankte sich bei den Gästen und Organisatoren: „Es ist die Magie des Ortes und es sind die außergewöhnlichen Menschen, die mir hier wichtig sind.“

Die Ausstellung trägt den Titel: „Orte, an die wir zurückkehren werden“ und umfasst neun Bilder sowie jeweils ein Werk aus Keramik und Gips. Von den Ölgemälden haben vier Bilder einen Bezug zu Maleks neuer Heimat, der Wildeshauser Geest.

„In die Ölgemälde sind Emotionen eingeflossen, die ich hier empfunden habe“, erläuterte Malek.

Die Bilder schaffen durch ihre Linien Verbindungen zueinander und haben mit ihrer Kombination der Farbgestaltung einen prägnanten Wiedererkennungswert. Die vier Gemälde aus der Region zeigen die Kirche in Großenkneten, die Megalithkultur, die Heide sowie die Ahlhorner Fischteiche.

Begleitet wurde die Ahlhornerin von ihrer Tochter, ihrem Mann und weiteren Familienmitgliedern. Malek lebt und arbeitet seit 2020 in Ahlhorn.

Sabina Swillims ist die Mutter der 1975 in Kattowitz geborenen Künstlerin. Swillims lebt bereits seit rund 20 Jahren in Neerstedt und 35 Jahre in Deutschland. „Meine Urgroßmutter ist in Bremen geboren“, unterstrich Malek ihre Wurzeln.

In einer kurzen Zeitreise berichtete Sabina Swillims, wie ihre Tochter zur Leinwand gekommen ist: „Ich selbst habe autodidaktisch gemalt. Malgorzata hat sich die Farben geschnappt und dann selbst den Pinsel ergriffen.“

Malek studierte Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau. 2014 wurde ihr mit dem „Grand Prix“ des Verbandes polnischer Künstler und Designer für ihre Arbeiten aus 2013 eine besondere Ehre zuteil.

„Wir suchen danach, woher wir kommen“ meinte die Künstlerin und verwies damit auf ihre schöpferische Arbeit, die auch immer ein Stück Heimat ausstrahlt.

In der Gemeinde Dötlingen ist sie mit einer eigenen Ausstellung seit 2002 bereits zum fünften Mal zu Gast. Ihre Werke unterzeichnet sie selbst mit ihrem Künstlernamen Gosia Echeneis.

Thomas Schlegel untermalt Eröffnung musikalisch

Für die musikalische Untermalung sorgte der Wildeshauser Thomas Schlegel an der Gitarre. Mit dem französischen Titel „Wo ist das Haus, in dem ich aufgewachsen bin?“, schaffte Schlegel eine Verbindung zu dem Kunstwerk.

„Musik ist für mich wichtig. Beim Malen habe ich dieses Lied gerne gehört“, berichtete die Grafikerin.

Die Ausstellung wird bis zum 29. August 2021 in der Müller-vom-Siel-Kate in Dötlingen zu sehen sein. Zu den Öffnungszeiten, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr, steht Malgorzata Malek Interessierten auch gerne persönlich für einen Austausch zur Verfügung.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

Meistgelesene Artikel

Neue Hausarztpraxis am Westring in Wildeshausen

Neue Hausarztpraxis am Westring in Wildeshausen

Neue Hausarztpraxis am Westring in Wildeshausen
Kirmes kommt doch noch nach Wildeshausen

Kirmes kommt doch noch nach Wildeshausen

Kirmes kommt doch noch nach Wildeshausen
Heftige Reaktionen auf 2G-Regel: „Kack denen vor die Tür“

Heftige Reaktionen auf 2G-Regel: „Kack denen vor die Tür“

Heftige Reaktionen auf 2G-Regel: „Kack denen vor die Tür“
3 000 Zigarettenkippen in Wildeshausen gesammelt

3 000 Zigarettenkippen in Wildeshausen gesammelt

3 000 Zigarettenkippen in Wildeshausen gesammelt

Kommentare