Bewohner des Gebiets „Am Kohlhoff“ wollen Tempo 50 an der Kreisstraße

FDP will Verlegung des Dötlinger Ortsschildes

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Gut 20 Anlieger plus ihre Kinder erläuterten den Vertretern der FDP gestern Nachmittag, warum sie sich eine Verlegung des Dötlinger Ortsschildes an der Kreisstraße 237 in Richtung Aschenstedt wünschen. Schneider

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Eine Verlegung des Dötlinger Ortsschildes in Richtung Aschenstedt wünschen sich die Anlieger des Baugebietes „Am Kohlhoff“. Das wurde gestern Nachmittag während eines Termins mit der FDP-Fraktion deutlich. Wie deren Vorsitzender Claus Plate berichtete, gibt es bei den Liberalen auch schon länger diese Überlegung. „Bislang waren wir damit ein bisschen alleine“, sagte er. Nun möchte die Partei einen entsprechenden Antrag stellen.

Zum einen will sich die FDP an die Gemeinde wenden. Zum anderen möchte der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Ernst-August Bode, einen Antrag beim Landkreis einreichen. Denn da sich das Ortsschild an der K237 befindet, ist dies die entscheidende Behörde.

Die gut 20 Anwohner plus ihre Kinder betonten, dass sie mit der derzeitigen Situation „absolut nicht zufrieden sind“. Zwar ist in dem Gebiet selbst durch ein weiteres Ortsschild an der Einmündung zur Straße „Am Kohlhoff“ Tempo 50. An der Einfahrt düsen die Fahrzeuge aber entsprechend der erlaubten 100 Kilometer die Stunde vorbei – „entweder haben sie aus Dötlingen kommend schon ordentlich beschleunigt oder – wenn sie aus der anderen Richtung kommen – noch nicht mit dem Abbremsen begonnen“. Da würde auch das Baumtor mit Fahrbahnverengung kaum etwas dran ändern. Nicht nur für die Kinder in dem Gebiet bedeute dies ein Gefahrenpotenzial, sondern auch für Auto- und Radfahrer. Denn laut den Anwohnern ist dieser Bereich schwer einsehbar. Sie wünschen sich deshalb eine Verlegung des Ortsschildes an der K237 um etwa 200 Meter in Richtung Aschenstedt. Das Schild an ihrer Straße wäre dann auch überflüssig.

Während die FDP-Mitglieder vor Ort dies ebenfalls als Notwendigkeit bezeichneten, mahnte Bode, dass die Kreisverwaltung anders argumentieren könnte. Denn die Verlegung bedeutet nichts anderes als die Ausweitung der geschlossenen Ortschaft – und für diese ist eine beidseitige Bebauung erforderlich. Diese ist bekanntlich nicht gegeben. „Daneben gibt es weitere Punkte, die erfüllt sein müssen, sonst wird es schwer“, so Bode. Zu den Kriterien gehören beispielsweise die Einsehbarkeit und das Unfallgeschehen. In Bezug auf Letzteres gebe es keine Auffälligkeiten. „Wir wollen ja aber auch nicht warten, bis es so weit ist“, entgegneten die Anwohner.

Sie sprachen gestern mit der Erreichbarkeit des Spielplatzes ein weiteres Thema an. Dieser liegt im Bereich „Kohlhoff“ ist aber ebenso für die Kinder im neuen Baugebiet am Traher Weg gedacht. Um ihn zu erreichen, müssen sie die Kreisstraße queren. „Auch wenn dort schon Tempo 50 gilt, ist das gefährlich“, lauteten die Einwände. Die Anlieger wünschen sich deshalb eine Querungshilfe. „Am besten wäre natürlich eine Bedarfsampel“, sagten sie.

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