Betonkunst für den Skulpuren-Pfad

Anne Hollmann ist eine von elf Künstlern, die ihre Werke im Spascher Sand ausstellen werden

Anne Hollmann gestaltet Betonfiguren. Eine Skulptur von ihr wird bald im Spascher Sand zu sehen sein.
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Anne Hollmann gestaltet Betonfiguren. Eine Skulptur von ihr wird bald im Spascher Sand zu sehen sein.

„Genaues kann ich noch nicht sagen, es wird aber vermutlich eine Skulptur aus Beton werden“, sagt Anne Hollmann. Sie ist eine von elf Künstlern, die ihre Werke im kommenden Jahr im Rahmen des neuen Skulpturen-Pfads an der Privatschule Gut Spascher Sand ausstellen. Der Weg, der an einer Allee zwischen dem Kindergarten und der Kunstscheune entstehen soll, ist durch Geschäftsführer Henning Emler von Maydell initiiert worden, um Künstlern die Möglichkeit zu bieten, auch in der Coronazeit dauerhaft ihre Werke zu präsentieren (wir berichteten).

Ostrittrum – „Es ist großartig, dass uns Künstlern die Möglichkeit gegeben wird, im Spascher Sand etwas zu erschaffen“, so Hollmann. Sie habe in Absprache mit von Maydell Kunstschaffende vorgeschlagen, die für dieses Projekt Skulpturen entwerfen und gestalten. Über den Verband „Oldenburgische Landschaft“ wird der Pfad mit 18 000 Euro gefördert, auch um die Künstler für ihre Arbeiten zu entlohnen.

Hollmann fertigt ihre Skulpturen aus Beton und somit wetterfest an. Angefangen habe sie vor etwa 15 Jahren. „Eher aus Zufall, denn wir haben auf unserem Hof gerade umgebaut. Deswegen stand dort eine große Mischmaschine herum“, verrät die 59-Jährige. Ihre Idee war, damit etwas für ihren Garten zu erschaffen. Jedoch habe sie viel herumprobieren müssen. „Ich musste mich erst einmal hineinarbeiten. Deshalb habe ich mit vielen Fachleuten in dieser Zeit gesprochen.“ So sei ihr nach und nach klar geworden, wie die Schalungen, die für einen Sockel gebraucht werden, richtig gebaut werden, und Styropor mit eingearbeitet werden kann, damit die Skulptur etwas an Gewicht verliert. „Besonders wichtig ist auch die richtige Betonmischung. Zu schnell darf diese nämlich nicht trocknen, sonst komme ich mit dem modellieren nicht hinterher.“ Später habe sie noch spezielle Kurse in Betonkunst in Süddeutschland besucht.

Mittlerweile gibt die gebürtige Ellenstedterin eigene Kurse in Ostrittrum. „Leider lief es in der Coronazeit nicht so gut“, so Hollmann. Nun können die Kurse allerdings wieder starten. Um die vergangenen Monate finanziell etwas aufzuholen, arbeite sie auch die gesamte Feriensaison durch. „Ich habe keine Sommerpause, aber das macht nichts“, erzählt Hollmann. „Ich freue mich, wieder meine Kurse unterrichten zu können.“

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