Bauausschuss stellt zusätzliche 100000 Euro für das Nötigste bereit

Wieder keine Fördermittel für Wegebau

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Der Ausbau des Heideweges muss nach dem negativen Bescheid noch warten. Die Maßnahme ist nun für 2017 geplant – wenn Mittel fließen.

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Im Bereich Wegebau kommt die Gemeinde Dötlingen nicht voran. Nachdem in den vergangenen Jahren kaum Fördergelder geflossen sind, wurden diverse Maßnahmen immer wieder vertagt. Und dieser Trend setzt sich fort. Denn für den Ausbau des Heideweges in Dötlingen gab es einen negativen Bescheid. Das Projekt wird nun nicht in 2016 in Angriff genommen. Die im Haushalt vorgesehenen Gelder werden ins Jahr 2017 geschoben. Um beim Wegebau nicht zu sehr ins Hintertreffen zu geraten, hat sich der Bau-, Straßen-und Verkehrsausschuss am Donnerstagabend zumindest für zusätzliche 100000 Euro für diesen Zweck ausgesprochen. 51000 Euro sind ohnehin jährlich im Etat eingeplant.

Den Antrag für die zusätzlichen Mittel hatte die FDP-Fraktion gestellt. „Damit könnten wenigstens kleinere Maßnahmen realisiert werden“, lautete die Begründung. Große Sprünge lassen sich mit dieser Summer in der Tat nicht bewerkstelligen. „Da wir aber jahrelang nichts gemacht haben, sollten wir aktiv werden. Die Straßen werden ja nicht besser“, sagte Dierk Garms (FDP) und stieß auf Zustimmung. Diskutiert wurde darüber, ob die 100000 Euro für den Wegebau oder die Sanierung und Unterhaltung genutzt werden sollten. Denn je nachdem ist die Summe im investiven oder im konsumtiven Bereich zu beordnen. Bedarf gibt es auf beiden Ebenen. Bauamtsleiter Uwe Kläner riet aber von einer Aufteilung ab. „100000 Euro sind für die Herstellung einer Straße ohnehin schon sehr wenig“, sagte er. Deshalb sollte der Betrag komplett für den Wegebau genutzt werden. Dem folgte der Ausschuss.

Neben dem Heideweg findet sich noch so manche andere Straße in der Warteschleife. So waren im Herbst auch die Förderanträge für „Achtern Holt“ und „Zur Kuhweide“ abgelehnt worden. Für beide Maßnahmen mussten die damaligen Kostenschätzungen inzwischen wegen allgemeiner Preissteigerungen nach oben korrigiert werden. Für „Zur Kuhweide“ wird nun mit einem Gemeindeanteil von rund 249000 Euro gerechnet, der sich im Haushalt 2016 wiederfindet, für „Achtern Holt“ wurden gut 186000 Euro für das Jahr 2017 veranschlagt. Die Straße „Am Buschoff“ in Ostrittrum muss noch länger warten. Der Ausbau wird in das Jahr 2018 geschoben.

Bürgermeister Ralf Spille hegte allerdings Bedenken, ob es in den kommenden Jahren Fördergelder gibt. „Ich habe nicht die größten Hoffnungen“, sagte er. Etwas optimistischer sei er beim Radwegebau, auch wenn der jetzige Antrag für den Radweg von Neerstedt nach Klattenhof abgelehnt wurde. Diese Maßnahme ist deshalb ebenfalls von diesem auf das kommende Jahr geschoben worden.

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