Eltern fordern Straßenbeleuchtung

Ausschuss schlägt Gesprächsrunde zu Neerstedter Schulweg vor

Eine Straße mit einer einzigen Straßenlaterne
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Eine Leuchte weist den Weg: Lediglich direkt am Neerstedter Schulgebäude steht eine Lampe, die den Kindern anzeigt, wo sie morgens im Dunkeln hinmüssen.

Neerstedt – Über die Beleuchtung und Sicherheit der Schulwege der Kinder aus dem Baugebiet Ramshorn in Neerstedt hat der Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss am Donnerstagabend beraten. Um keine Kostenentscheidung zu überstürzen, sollen nun die Anlieger und Eltern gehört werden.

Die SPD hatte beantragt, entlang der Straßen Schulweg, Am Sportplatz und Eichenweg Lampen aufzustellen. „Es ist für uns eindeutig, dass die Gemeinde zuständig ist, denn es ist ein Schulweg“, argumentierte Rudi Zingler (SPD). Sie müsse auch dafür aufkommen.

Die Verwaltung hatte unter anderem vorgeschlagen, die von ihr ermittelten Kosten in Höhe von rund 52.000 Euro für sechs Punktleuchten zu 90 Prozent an die Anlieger weiterzugeben. Laut Bauamtsleiter Uwe Kläner müsste dann jeder betroffene Haushalt etwa 1.000 Euro zahlen. Grundlage dafür sei die Erschließungsbeitragssatzung der Gemeinde Dötlingen, die nicht einfach ausgesetzt werden könne.

Wer muss zahlen, wem nutzen die Lampen?

Sowohl die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen als auch die CDU signalisierten Verständnis für das Anliegen der SPD. „Aber wir haben auch die Kosten im Blick“, sagte Beate Wilke (CDU).

Helge Vosteen (FDP) kommentierte, möglicherweise würden die Falschen zur Kasse gebeten, wenn nun die Anlieger des Schulwegs für die Beleuchtung aufkommen sollten, die letztendlich vor allem den Kindern aus dem Neubaugebiet nütze. Das spiele keine Rolle, es bleibe ein Erschließungsbau und damit ein Anwendungsfall für die entsprechende Satzung, schaltete sich Bürgermeister Ralf Spille ein.

Grünen-Frau Gabriele Roggenthien schlug vor, sich mit Vertretern der Eltern und Anliegern zusammenzusetzen. Auch in anderen Gebieten seien auf diese Art Lösungen gefunden worden. Diese Idee fand bei den anderen Fraktionen Anklang.

Mehr Verkehrssicherheit soll auch Thema sein

Der Ausschuss empfahl zudem, in dieser Runde auch über die Frage einer verbesserten Verkehrssicherheit, zum Beispiel durch den Verkehr verlangsamende Bodenschwellen, an den genannten Straßen zu sprechen. Auf einer Unterschriftenliste hatten sich zuletzt mehr als 100 Betroffene dafür ausgesprochen. Sobald es die Pandemielage erlaubt, soll zu dem Gespräch eingeladen werden, so die einstimmige Empfehlung.

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