Auftakt des Dötlinger Schützenfestes 

Mit der Kremser-Karawane zur Königin

Dötlingen - Neue Majestäten für den SV Dötlingen: Zum Auftakt des Schützenfestes legten am Sonnabend die Damen, Kinder und Jugendlichen auf die Zielscheiben an, um die Königswürden auszuschießen. Die amtierende Damenkönigin wurde zuvor mit einer Karawane aus vier Kremser-Gespannen aus Wildeshausen abgeholt.

„Ich bin richtig stolz darauf, dass es endlich geklappt hat. Es war bereits das dritte Mal, dass Niklas auf die Vogelscheibe gehalten hat“, freute sich Daniela Schröder – ihr siebenjährger Sohn Niklas hat sich beim Auftakt des Dötlinger Schützenfestes am Sonnabend durchgesetzt und sich zum Kinderschützenkönig geschossen. Mutter Daniela hatte am selben Tag beim Schießen der Damen auf die Scheibe gehalten. Doch ob sie erfolgreich war, wird erst am Hauptschützenfesttag an Himmelfahrt bekanntgegeben. Mit seinem Erfolg ist Niklas in die Fußstapfen seines Vaters getreten: Der war vor sieben Jahren der 99. König der Dötlinger Schützen.

Vize-Kinderkönigin ist Jana-Marie Castens geworden, die zuvor die amtierende Kinderkönigin war. Das Kinder-Königspaar wird von Lukas-Maximilian Syberberg und Chris Schütte begleitet.

Unter den Jungschützen zeigte sich die neue Königin Madlene Renken stolz. Mit 30 Ringen hatte sie den Vogel abgeschossen. Ihr folgten Lisanne Renken mit 29 Ringen und Matthew Wollin mit 28 Ringen. „Das war ein knappes Ergebnis“, kommentierte Ulf Syberberg, Vorsitzender des Schützenvereins, den Ausgang. Er freute sich über den guten Verlauf des Festtages.

Die Schützen hatten eine logistische Meisterleistung zu vollbringen. Denn bevor die Wettkämpfe über die Bühne gehen konnten, musste – der Tradition gemäß – die amtierende Damenkönigin abgeholt werden. Da das die Wildeshauserin Nicole Osterloh ist, fuhren die Schützen mit einem Tross aus vier Kremser-Gespannen, begleitet vom Huntloser Schützenspielmannszug, los, um die Majestät aus der Kreisstadt abzuholen. „Es hat richtig Spaß gemacht, zumal auch das Wetter mitspielte. Vor allem haben sich wohl einige Wildeshauser Einwohner gewundert, was hier jetzt auffährt. Doch das Gildefest wurde damit nicht eingeläutet“, scherzte Syberberg. 

jb

Rubriklistenbild: © dpa

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