Bürgermeisterkandidatin überzeugt zwei weitere Parteien von sich

Auch SPD und Grüne stehen hinter Oltmanns

Breite Unterstützung: Hinter der Bürgermeisterkandidatin Antje Oltmanns (Mitte) stehen Vertreter der Grünen wie Gabriele Roggenthien und Dirk Orth (von links) sowie die SPD-Vertreter Thore Güldner und Insa Huck (von rechts).
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Breite Unterstützung: Hinter der Bürgermeisterkandidatin Antje Oltmanns (Mitte) stehen Vertreter der Grünen wie Gabriele Roggenthien und Dirk Orth (von links) sowie die SPD-Vertreter Thore Güldner und Insa Huck (von rechts).

FDP und CDU haben schon erklärt, auf wen sie im Dötlinger Bürgermeister-Wahlkampf setzen. Jetzt haben sich auch die Grünen und die SPD entschieden: Sie empfehlen, für Antje Oltmanns zu stimmen.

  • Alle im Dötlinger Rat vertretenen Parteien haben sich jetzt bei der Bürgermeister-Kandidatur festgelegt.
  • Grüne und SPD unterstützen nun genau wie die CDU Antje Oltmanns.
  • Während die Grünen auf mehr Gleichstellung hoffen, erwartet die SPD „Gestaltungswillen“ von Oltmanns.

Neben der CDU unterstützen jetzt auch die SPD und die Grünen die Kandidatur von Antje Oltmanns (52), die im Herbst Bürgermeisterin der Gemeinde Dötlingen werden will. Damit bleibt es voraussichtlich bei einem Zweikampf. Außer Oltmanns tritt Andreas Krems (57) an, der dabei von der FDP unterstützt wird. Im Rahmen des „Dötlinger Wegs“ hatten die vier im Rat vertretenen Parteien Interessenten dazu aufgerufen, sich zu melden. Aufstellungsschluss für die Kandidatenliste der Bürgermeisterwahl ist Ende Juni.

Entscheidung Ende vergangener Woche gefallen

Die Entscheidung sei in der vergangenen Woche gefallen, berichteten Thore Güldner (SPD) und Gabriele Roggenthien (Grüne) bei einem Pressetermin am Sonntagnachmittag vor dem Haus der Vereine in Brettorf. „Heute ist der Tag der Tage: Ich freue mich, dass der ,Dötlinger Weg‘ mit der Unterstützung der SPD und der Grünen endet. Das habe ich mir gewünscht“, bedankte sich Oltmanns für das Vertrauen. Sie wolle Männer und Frauen, junge und alte Leute gleichermaßen bedienen, drückte sie das Ziel aus, jeden Einwohner der Gemeinde zu vertreten.

Roggenthien sagte: „Es gibt einen Kandidaten und eine Kandidatin. Das möchte ich betonen.“ Die Ratsfrau der Grünen erhofft sich von Oltmanns, dass mit ihr „die Gleichstellung, die in der Gemeinde Dötlingen bisher eine untergeordnete Rolle gespielt hat, ein bisschen mehr in den Vordergrund tritt“. Die 52-Jährige ist seit 2007 nebenberufliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Großenkneten, wo sie auch seit vielen Jahren das Hauptamt leitet.

Hoffnung auf mehr Gleichstellung

Außer in Sachen Gleichstellung erhoffen sich die Grünen einen Schub beim Thema „Gemeindeentwicklungskonzept“. Das sei für die Partei ein zentrales, übergeordnetes Feld in der kommenden Legislaturperiode. „Frau Oltmanns zeigte sich sehr aufgeschlossen für die Art und Weise, wie wir solch ein Konzept strukturiert erarbeiten wollen. Der darauf basierende Austausch zu den für uns wichtigen Themen war von einer hohen Übereinstimmung geprägt“, wird Roggenthien in einer beim Pressetermin überreichten Mitteilung zitiert.

Für die SPD ist wichtig, dass Oltmanns die Gemeinde nicht nur verwaltet. „Wir fordern einen eigenen Gestaltungswillen ein“, sagte Güldner. Außerdem heben die Genossen in der Pressemitteilung die Verwaltungserfahrung von Oltmanns hervor.

Während sich die Grünen im kleinen Kreis auf die Kandidatin festgelegt haben, da es keine Ortsgruppe in Dötlingen gibt, muss der einstimmige Beschluss des SPD-Auswahlgremiums noch von einer Mitgliederversammlung abgesegnet werden. Diese ist für Anfang April vorgesehen und soll zum Teil digital, zum Teil in Präsenzform ablaufen.

Gemeinsamer Wahlkampf für die Kandidatin

Wie berichtet, hatte sich die CDU bereits vor rund einem Monat hinter die parteilose Kandidatin gestellt, während die FDP den ebenfalls parteilosen Krems favorisiert. Davon wollten sich SPD und Grüne aber nicht beeinflussen lassen. „CDU und FDP haben das schnell rausgehauen. Wir wollten ein bisschen auf die Bremse treten, unsere Optionen prüfen und uns dafür auch die nötige Zeit nehmen“, sagte Güldner. Krems und Oltmanns seien dabei keineswegs aus dem Rennen gewesen, weil sich schon andere Parteien für sie ausgesprochen hatten. So sei mit vielen Kandidaten gesprochen worden.

Für den gemeinsamen Wahlkampf wollen SPD und Grüne sich jetzt mit der CDU besprechen. Natürlich wolle man gemeinsam für Oltmanns werben, so Güldner. Allerdings unterstrich er auch, dass die drei Parteien zwar mit einer Kandidatin, aber mit unterschiedlichen Programmen in die Kommunalwahl gehen.

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