Auch viele junge Leute bei der Osterfeier auf dem Gierenberg mit von der Partie / Kinder sorgen für den Holznachschub

Ansturm überrascht die Organisatoren

Die Kinder hatten besonderen Spaß dabei, nach Anweisung der Feuerwehrleute für den Holznachschub in der Feuerschale zu sorgen. - Foto: Nosthoff

Dötlingen - Mehr als 300 Besucher ließen den Ostersonntag auf dem Gierenberg am Heideweg in Dötlingen mit der traditionellen Feuerfeier ausklingen. Nach der Zeitumstellung ließ der Einbruch der Dunkelheit etwas länger auf sich warten, sodass Kameraden der Feuerwehr das Holz in der großen Feuerschale gegen 19.45 Uhr entzündeten.

Für die Organisation war in diesem Jahr der TV Dötlingen verantwortlich. Chef-Organisator Hendrik Schulz von der ersten Herren-Fußballmannschaft und sein Team zeigten sich einigermaßen erstaunt über den Ansturm: „Mit so vielen Besuchern haben wir nicht gerechnet.“

Dennoch ging die gemütliche Feier rund ums Feuer völlig reibungslos über die Bühne. Die Kinder hatten besonderen Spaß dabei, nach Anweisung der Feuerwehrleute, die für den Brandschutz zuständig waren, für den Holznachschub zu sorgen. Dicke Stammstücke und lange Äste schleppten sie an die Feuerschale heran. Die Brandschützer waren mit einem Fahrzeug und insgesamt neun Leuten vor Ort.

„Bereits zum dritten Mal haben wir das Feuer in der großen Schale entzündet“, erklärte Feuerwehrmann Michael Castens. Das hatte die Gemeinde aus Sicherheitsgründen zur Auflage gemacht. „Und die Akzeptanz ist da“, stellte Castens mit einem Blick in die große Runde fest.

Die lodernden Flammen verbreiteten das gewohnte Flair und wärmten die Besucher an dem ohnehin relativ milden Frühlingsabend. So blieb die Runde in der flammendurchleuchteten Dunkelheit recht lange zusammen.

In wechselnder Reihenfolge organisieren die Mitgliedsvereine der Arbeitsgemeinschaft (AG) Dötlinger Vereine die Osterfeier. Erstmals hatten die jungen Fußballer Hendrik Schulz, Gerrit Schüler und Maximilian Welz federführend für die Durchführung der Veranstaltung zu sorgen.

„Wir kennen das Osterfeuer hier auf dem Gierenberg natürlich noch aus unserer eigenen Kindheit“, erzählte Schulz. „Als Jugendliche waren wir weniger hier. Aber jetzt bin ich doch überrascht, wie viele junge Menschen gekommen sind“, sagte er.

Glücklicherweise hatten die Fußballer für genügend Holz gesorgt, um den Besuchern lange Stunden an den wärmenden Flammen zu ermöglichen. Insgesamt fünfmal ging es zu diesem Zweck mit großem Anhänger zwischen Gierenberg und Dötlinger Mühle hin und her, die das Holz gestiftet hatte. Natürlich gehörten auch die Beschaffung von Bratwurst und Getränken sowie der Thekendienst zur Organisation des Abends.

In der Gemeinde Dötlingen gab es am vergangenen Wochenende übrigens insgesamt fünf Osterfeuer und zwei -feiern.

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