Alternativprogramm statt Gartenfest

Besucher in Klattenhof lauschendem Chor „TonArt“ Brettorf

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Zusammenrücken mussten nicht nur die Zuhörer, sondern auch die Chormitglieder, die in der Scheune in Klattenhof-Feldhake ein Alternativprogramm gestalteten. 

Klattenhof - Spätestens, als am Sonntag gegen 15.15 Uhr ein richtig heftiger Schauer über Klattenhof niederging, stand für den Gemischten Chor „TonArt“ aus Brettorf fest: „Alles richtig gemacht!“. Statt des „Musischen Gartenfestes“ präsentierten die Mitglieder ein Alternativprogramm in der Scheune.

„Wir haben hin und her überlegt“, berichteten Dirigentin Ulrike Munzel und der Vorsitzende Anton de Vries. Am Sonnabend sagte der Chor, der mit der Veranstaltung seit Jahren bis zu 300 Besucher zum Hasen-Ahlers-Denkmal lockt, wegen der schlechten Wettervorhersage den anderen vier Musikgruppen aus dem Landkreis Oldenburg ab. „Groß publik machen konnten wir diese kurzfristige Entscheidung ja nicht mehr, deshalb gibt es nun ein kleines Programm in der Scheune“, informierte Munzel.

Dort mussten die Gäste einfach mal zusammenrücken. Knapp 60 Besucher nahmen an den Bierzeltgarnituren Platz, genossen eine Tasse Kaffee und ein Stück von der großen Kuchenauswahl. Es ging gemütlich zu – vor allem als der Regen auf das Dach prasselte.

De Vries dankte den treuen Zuhörer, die trotz des Wetters angereist waren. Für sie stimmte der Chor einige Lieder an. Von „Wochenend‘ voll guter Laune“ über den „Sommerpsalm“ und „Melodien zum Verlieben“ bis hin zu „The Lion sleeps tonight“ und „May it be“ reichte das Programm. „Und passend zum Wetter können wir auch noch ,Rain, Rain, Rain‘ singen“, scherzte Munzel.

„Sie haben uns mit Alkohol gefügig gemacht“

Die Veranstaltung nahm der Vorstand zudem zum Anlass, um langjährige Chormitglieder zu ehren. Ein besonderer Dank galt Irma Schwarting, die der Gruppe nun bereits seit 60 Jahren angehört. Sie erhielt ebenso wie weitere sechs Sänger eine Urkunde und Applaus. Seit 40 Jahren ist Angelika Meyer dabei. Seit drei Jahrzehnten singen Christa Ihle und Fred Wegner mit. „Die beiden haben wir mal bei einer Feier in Falkenburg zum Mitmachen überredet“, erzählte Munzel, und Wegner ergänzte sehr zur Erheiterung des Publikums: „Sie haben uns mit Alkohol gefügig gemacht, und dann mussten wir auf einem Bierdeckel unterschreiben.“

Ebenfalls seit 30 Jahren ist Ortrud Wellmann dabei, die Mutter von Dirigentin Munzel. Blumen und Urkunden erhielten ebenso Heike Grashorn und Hanna Biebert, die es auf zehn Jahre Mitgliedschaft bringen. 

ts

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