Zusätzliche grüne Oase in Dötlingen dabei

Sieben Privatgärtner öffnen am GaKu-Aktionstag ihre Pforten

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Freuen sich auf die Gartenkultour-Besucher: Anke Dunker-Bureck und Iris Vollkammer (auf der Schaukel, v.l.) sowie Karl-Heinz Krüger, Markus Häger, Thomas Schlegel, Margrit Krüger, Christa und Heinz-Werner Tönjes, Olaf Schachtschneider, Martina Suhrkamp, Bernd Voss, Irmgard Voss-von Stebut sowie Markus Kulbach (v.l.).

Dötlingen - Von Tanja Schneider. „Es wird bunt“, versprechen die Privatgärtner, die am Dienstag, 3. Oktober, im Rahmen des Aktionstages der Dötlinger Gartenkultour (GaKu) von 11 bis 18 Uhr die Pforten für Besucher öffnen. Außer Herbstverfärbungen gibt es Musik, eine vorerst letzte Gelegenheit, aber auch neue Einblicke.

Neben den offiziellen sieben Privatgärtnern lädt erstmals auch Iris Vollkammer, die in Dötlingen (Am Steinberg 12) das Seminarhaus „Tara – Raum für Yoga“ betreibt in ihre grüne Oase ein. Interessierte dürfen den vielseitig angelegten Garten in Ruhe erkunden. Zwischen Seminarhaus und Ferienwohnungen finden sie einen asiatisch angehauchten Bereich, der erst in den vergangenen Monaten entstanden ist. Ein großes Wasserbecken und eine Schwebeliege laden zum Verweilen ein. Der übrige Garten ist geprägt von harmonisch angelegten Beeten und Wegen. Hier und da grüßen Steinfiguren, unter anderem ein Buddha. Es gibt eine kleine Blühfläche, Liegen, und auch Klangspiele möchte Vollkammer noch aufhängen. „Damit der Garten nicht nur optisch, sondern auch akustisch ein Erlebnis ist“, erklärt sie. Das Areal ist für sie Bestandteil des Gesamtensembles. „Hier dreht sich alles um Ruhe und Harmonie sowie dem Streben danach.“

Dementsprechend gibt es im Seminarraum per Videofilm einen Einblick in die Übungsweise des Qi Gong. Die Besucher können sich umsehen und entspannt einen chinesischen Kräutertee oder einen Schluck Heilsteinwasser genießen.

„Wandelgarten“ kündigt Pause an

Musik erwartet die Besucher von 13 bis 15 Uhr im „Bäumegarten“ von Irmgard Voss-von Stebut und Bernd Voss in Hockensberg (Rahmanns Weg 5). Markus Häger und Thomas Schlegel spielen bekannte Lieder. Sie waren bereits bei den Aktionstagen am 1. Mai und letzten Juni-Wochenende mit von der Partie. „Und das kam sehr gut an“, weiß der GaKu-Vorsitzende Olaf Schachtschneider. Ansonsten wartet der Garten in Hockensberg mit jeder Menge pflanzlicher Raritäten auf, von denen einige mit ihrer Farbenpracht begeistern. „Der Tupelobaum und die Goldlärche machen gerade richtig Spaß“, meint Voss-von Stebut.

Mit seinem See, den lauschigen Ecken, liebevollen Details und den Wegen durch das kleine Wäldchen gehörte der „Wandelgarten“ in Aschenstedt (Aschenstedter Straße 5) während der vergangenen Aktionstage zu den Publikumslieblingen. Nun öffnet er vorerst zum letzten Mal seine Pforten. Die Familie Kulbach wird nach dem 3. Oktober erst einmal pausieren. Interessierte sollten deshalb die Möglichkeit nutzen und vorbeischauen.

Veränderungen kündigen sich hingegen im Stein- und Wassergarten von Krügers in Simmerhausen (Am Kürk 10) an. Denn Familienoberhaupt Karl-Heinz geht nun in Rente und wird mehr Zeit haben, kreative Gartenideen umzusetzen. Auf einer Nachbarfläche möchte er sich austoben. Aber auch auf dem derzeitigen rund 8000 Quadratmeter großen Areal gibt es einiges zu sehen – von altem Handwerksgerät bis hin zum Schwimmteich. „Kurios ist, dass die Rosen gerade blühen“, sagt Krüger.

Nach dem Aktionstag Platz für Neues schaffen

Mit herbstlichen Eindrücken und individuellen Ansichten locken auch der Hofgarten von Suhrkamps in Sandhatten (Haferkampstraße 14), der Bauerngarten am See der Familie Meyer in Dötlingen (Karkbäk 3) und der „Garten für alle Sinne“ von Anke Dunker-Bureck in Barel (Stedinger Weg 18). Letztere kündigt ebenfalls schon ein paar Änderungen an: „Nach dem Aktionstag will ich Platz für Neues schaffen.“ Zum Beispiel für Stauden, die sie kürzlich beim gemeinsamen Ausflug der Gartenkultour-Aktiven nach Schweden erworben hat. 

Eingekauft haben dort auch Christa und Heinz-Werner Tönjes, die in ihre „Stauden-Oase“ in Bergedorf (Zur Feldhorst 11) einladen. Die neuen Errungenschaften sind schon eingepflanzt und können begutachtet werden. Zudem verführen noch ein paar letzte Him- und Erdbeeren zum Naschen.

Der Eintritt in die sieben Privatgärten kostet einmalig fünf Euro. Wer bereits am 1. Mai oder Ende Juni den Jahresbutton erworben hat, sollte diesen quasi als Eintrittskarte, wieder dabei haben.

www.doetlinger-gartenkultour.de

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