Ähnlich viele Teilnehmer wie im Vorjahr/Mehr als 80 Rundgänge und Radtouren angeboten/Sammlung von Ideen für 2016

Dötlinger Gästeführerteam zählt rund 2600 Besucher

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Zogen am Dienstag Bilanz: die Gästeführer Margret Hübner, Ute Schwarting und Heinz Kunst (v.r.) sowie Inge Kuhlmann, Marianne Mennen, Heinfried Sander, Dette Zingler, Waltraud Förster, Thea Freiberg und Reinhard Drube (v.l.). Mit dabei waren auch der BHV-Vorsitzende Eckehard Hautau und Mona Moikow von der Gemeindeverwaltung.

Dötlingen - Rund 2600 Interessierte haben sich in diesem Jahr von den Gästeführern des Dötlinger Bürger- und Heimatvereines (BHV) die Gemeinde zeigen lassen – ähnlich viele wie 2014. Damit ist die Zahl, die in den vergangenen Jahren – und vor allem nach der Golddorf-Auszeichnung – stetig gestiegen war, seit langem mal wieder konstant. Die Teilnehmer an den mehr als 80 Führungen, von denen ein Großteil auf Dette Zingler als „Elise Plietsch“ entfiel, kamen aus der weiteren Umgebung wie Südoldenburg, dem Ammerland und der Wesermarsch, berichtete Thea Freiberg am Dienstagabend im Waldhotel, wo die Gästeführer das Jahr mit einem gemeinsamen Essen ausklingen ließen, Bilanz zogen und Ideen für 2016 sammelten. Gleichzeitig dankten sie dem BHV und der Gemeindeverwaltung für die Unterstützung.

Freiberg freute sich, dass unter den Besuchern auch viele „Wiederholungstäter“ waren, die die Natur und Kultur Dötlingens genießen wollten. Sie konnten mit dem Kunsthaus am Dorfring und der Müller-vom-Siel-Kate am Rittrumer Kirchweg, die jeweils im Frühjahr eröffnet hatten, Neues entdecken. „Sie vervollständigen die ‚Kunstmeile‘ und sind jetzt ein fester Bestandteil in einem Spaziergang durch Dötlingen“, meinte Freiberg. Auch die Gästeführer selbst trugen mit einem neuen Angebot zur Vielseitigkeit bei. Unter dem Titel „Auch das ist Landwirtschaft“ besuchten sie mit den Teilnehmern unter anderem einen Spargelhof, eine Edelpilz-Farm und eine Bienenzucht. Für die Organisation war extra ein Arbeitskreis gebildet worden.

Beteiligt hat sich das Team im April auch am Tag der Gästeführer „umzu und mittendrin“, am Tag des offenen Denkmals, an dem Margret Hübner Interessierten die Ostrittrumer Wassermühle näher brachte, sowie am Aktionstag der Oldenburger Stadtgärten, die 2015 unter dem Motto „Die Region zu Gast in Oldenburg“ standen. In dem von der Nuttelerin Sabina Dalg-Vinken mit Unterstützung von Elke Tholen gestalteten Garten im Nikolaiviertel präsentierten sich neben Dötlinger Künstlern auch die Gästeführer und warben für einen Besuch im Golddorf.

Während der drei Termine der Gartenkultour war das Team wieder mit einem Info-Stand am Parkplatz „Zur Loh“ vertreten. „Die Resonanz war sehr vom Wetter abhängig“, sagte Freiberg. Sie könne aber als zufriedenstellend bezeichnet werden. Die „treuen Gäste“ seien bei den angebotenen Spaziergängen und Radtouren wieder dabei gewesen. „Wir haben zudem festgestellt, dass sich ohne den ‚großen Rummel‘ ein Wohlgefühl eingestellt hat“, berichtete Freiberg. Zudem habe der beim ersten Gartenkultour-Termin herausgebene Button viele Besucher zum Wiederkommen animiert. Mit Blick darauf, dass der Gartenkultour-Verein derzeit sein Konzept überarbeitet, sagte Freiberg, dass auch von Seiten der Gästeführung neue Ideen entwickelt werden sollten.

Für das kommende Jahr habe das Team schon einige Einfälle, verriet Freiberg. An der Umsetzung werde noch gearbeitet. Freuen würde sich das Gästeführerteam auf jeden Fall über Verstärkung. „Es wäre schön, wenn wir interessierte Bürger für die Aufgabe gewinnen könnten“, sagte sie. Entsprechende Schulungen bieten die Volkshochschule und die Ländliche Erwachsenenbildung an. Auskünfte erteilen Freiberg unter Telefon 04432/547 sowie Ute Schwarting unter Telefon 04431/2430.

ts

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