Acht Privatgärtner öffnen am 1. Mai ihre grünen Oasen für die Besucher

Von blühenden Elfenblumen über Steingesichter bis hin zur Waldlichtung

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Die Privatgärtner stimmten sich im Park der Fachklinik auf den 1. Mai ein.

Dötlingen - Der Frühling ist Gartenzeit: Rasen mähen, Blumen pflanzen und lauschige Sitzecken herrichten steht da bei vielen Einwohnern auf dem Programm – und insbesondere bei den acht Privatgärtnern, die während des Aktionstages der Dötlinger Gartenkultour (GaKu) am Freitag, 1. Mai, von 11 bis 18 Uhr die Pforten zu ihren grünen Oasen öffnen. „Während die Natur in den Vorjahren extrem weit war, sind wir in diesem Jahr auf Normalstandard“, sagte der GaKu-Vorsitzende Olaf Schachtschneider während des gestrigen Pressetermins bei der Fachklinik Oldenburger Land in Neerstedt.

Diese lädt unter dem Motto „Gestaltete Landschaft“ in ihren großzügig angelegten, vier Hektar großen Park an der Neerstedter Straße 9 ein. Dort finden die Besucher alten Baumbestand, asiatisch angehauchte Steinelemente und einen neuen Bachlauf.

Im Dorf Dötlingen haben der Pastorengarten am Pfarrhaus sowie „(M)einLebens(t)raum” am Goldbergsweg 13a geöffnet. Dort haben Irene und Manfred Schwarz einen Familiengarten mit Teich, Laubengang, Meditationskreis und einer „Bushaltestelle“ geschaffen. Neuerdings sind auch Steingesichter des Bildhauers Hossein Razagi zu finden. Pastorin Susanne Schymanitz hat hinter dem Pfarrhaus hingegen eine Reihe von Beeten angelegt. „Zudem sind gerade fünf Hühner in den Garten gezogen“, berichtete sie.

Verändert hat sich auch der „Garten im Wandel“ der Familie Kulbach (Aschenstedter Straße 5). Neben dem riesigen Teich als Herzstück dieser 1,5 Hektar großen Oase gibt es viele Details zu entdecken – unter anderem kleine Pfade durch den Wald, die zu einer neuen Lichtung führen.

In den „Garten für alle Sinne“ am Stedinger Weg 18 in Barel lädt Anke Dunker-Bureck ein. Um das Wohnhaus herum gibt es verschiedenartig gestaltete Gartenansichten. Prägend sind alte Obstbäume, ein Sinnespfad und ein Mittelrondell – ganz in Rottönen bepflanzt.

Außerhalb der Gemeinde beteiligen sich drei Privatgärten. In Ganderkesee-Bergedorf (Zur Feldhorst 11) öffnen Christa und Heinz Werner Tönjes ihre Stauden-Oase mit nach Farben konzipierten Beeten. Zudem ist die Familie Suhrkamp mit ihrem Hofgarten an der Haferkampstraße 14 in Sandhatten dabei, der Wasserstellen und geschwungene Rasenflächen als Blickfänge bietet. Derzeit blühen Sumpfdottern und Elfenblumen.

Zu den Publikumsmagneten zählt seit Jahren der Stein- und Wassergarten der Familie Krüger in Simmerhausen (Am Kürk 10), der mit Teichen, lauschigen Sitzecken, einem Backhaus und dekorativen Fundstücken aus Landwirtschaft und Ackerbau begeistert. Dort sind am 1. Mai der Imker Hein Wenke mit Artikeln und Produkten aus Honig sowie Gerhard Ragus mit Hostapflanzen zu Gast.

Der Eintritt in die Gärten ist nicht kostenlos. Die Besucher müssen für fünf Euro einen Button erwerben, der zum Zugang in alle Refugien berechtigt – auch an den Aktionstagen im Juni und Oktober. Infos gibt es auch im Internet.

ts

www.doetlinger-gartenkultur.de

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