Aktion „Anke übt schwimmen“

TV Neerstedt vermeldet 50 Schwimmabzeichen

Rund 40 Kinder haben ein Schwimmabzeichen erhalten.
+
Rund 40 Kinder haben ein Schwimmabzeichen erhalten.

Neerstedt/Kirchhatten – „Es begab sich zu der Zeit, wo Corona ins Land kam und alle Schwimmbäder für lange Zeit schließen mussten. Viele Kinder verlernten zu schwimmen, hatten keine Möglichkeit zu üben oder es zu erlernen. Wo schon vorher ein Mangel bestand, war es nun fast unmöglich geworden“, heißt es auf der Internetseite des TV Neerstedt.

Unter dem Motto „Anke übt schwimmen“ schrieb sich Anke Rensberg, eine ehemalige Leistungs-und heutige Masterschwimmerin, die im TV Neerstedt unter anderem im Catering-Team ehrenamtlich tätig ist, auf die Fahne, dass in Neerstedt jedes Kind ab sechs Jahren schwimmen können und sich dabei im Wasser auch sicher fühlen soll. Diese Idee wurde dann im Sommer spontan umgesetzt. Das teilt der Verein in einem Schreiben mit.

Rund 40 Jungen und Mädchen bekamen ein Schwimmabzeichen

Zunächst seien alle Mannschaften des TV Neerstedt eingeladen worden. Zum Teil seien die Teilnehmer bereits vor der offiziellen Öffnung der Freibäder zu den ersten Schwimmeinheiten ins Freizeitbad nach Kirchhatten gegangen. Dort übten sie für mehr als acht Wochen tagtäglich. Rensberg und der TV Neerstedt bedanken sich insbesondere bei Bodo Henke vom Freizeitbad in Kirchhatten. Als Ergebnis kann der Verein vermelden, dass insgesamt 50 Schwimmabzeichen erreicht wurden. Etwa 40 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren hätten mitgemacht. Einige erreichten neben dem Seepferdchen auch Seeräuber und Bronze. Aber nicht nur das: Viele Jungen und Mädchen seien zudem um ein Vielfaches sicherer im Wasser geworden. Die Übungen beinhalteten nicht nur das Schwimmen an sich, sondern ebenfalls das sichere Verhalten im Schwimmbecken, das Tauchen sowie Rutschen. Wasserschlachten gehörten ebenso dazu. Es durften dabei auch Geschwisterkinder und Freunde teilnehmen. Die vom Jugenddiakon Jochen Wecker betreuten Jugendhäuser in der Gemeinde Dötlingen seien ebenfalls mit einbezogen worden. Aus der Idee „Anke übt schwimmen“ sei so für Neerstedt und umzu ein „kleines Sommermärchen“ geworden.

Aus der Aktion ist ein „kleines Sommermärchen“ geworden

Der TV Neerstedt und Rensberg zogen aufgrund des erfolgreichen Verlaufs ein äußerst positives Fazit: „Die Umsetzung hat gezeigt, dass auch ohne eine eigene Schwimmabteilung eine so wichtige Sache wie das Erlernen des Schwimmens umgesetzt werden kann. Für das gezeigte ehrenamtliche Engagement sind wir Anke sehr dankbar“, so der Vereinsvorsitzende Tim Gersner für den gesamten Vorstand.

„Für die Zukunft denke ich bereits an die Schulen, wo es ständig an Unterstützung fehlt, an Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen das Schwimmen nicht erlernt haben, an Erwachsene, die beim Schwimmen wieder sicherer werden möchten sowie an diejenigen, die trotz einer Beeinträchtigung wieder gerne schwimmen würden“, ergänzt Rensberg. „Da die Nachfrage weiterhin vorhanden ist, wird die Idee in jedem Fall fortgeführt“, so der Verein. Darüber werde er zu gegebener Zeit informieren.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Meistgelesene Artikel

Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen

Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen

Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen
Heftige Reaktionen auf 2G-Regel: „Kack denen vor die Tür“

Heftige Reaktionen auf 2G-Regel: „Kack denen vor die Tür“

Heftige Reaktionen auf 2G-Regel: „Kack denen vor die Tür“
Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet

Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet

Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet
Knapp ein Hektar Wald entfernt

Knapp ein Hektar Wald entfernt

Knapp ein Hektar Wald entfernt

Kommentare