Wildeshauser schenken ihren Lieben gerne Kleinigkeiten zum Valentinstag

„Das Wichtigste ist, daran zu denken“

Grete Klages
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Grete Klages

Wildeshausen - Von Anja Nosthoff. Einen Vorteil hat der Valentinstag, der in zwei Wochen wieder vor unserer Tür steht, gegenüber anderen Tagen der Liebe wie Hochzeits- und Verlobungstagen oder anderen Liebesjubiläen: Er wird so stark beworben, dass weder Männlein noch Weiblein ihn vergessen können.

Während unserer Umfrage an den Wildeshauser Einkaufszentren am Westring stellte sich heraus, dass die meisten Menschen in Wildeshausen und umzu den internationalen Tag der Liebe stets mit einer Kleinigkeit feiern.

Klaus Mann

Nicht nur Paaren bietet er Gelegenheit, sich ihre Liebe zu zeigen; auch Kinder und Jugendliche nutzen den Anlass mitunter, um ihre Eltern zu überraschen. Für andere wiederum sind Mutter- und Vatertag  wichtiger, und der 14. Februar bleibt ein Tag wie jeder andere. Einige entziehen sich auch ganz bewusst komplett der Werbung  und dem Konsum zum Valentinstrend.

„Besonders wichtig ist mir der Valentinstag eigentlich nicht, ich würde sogar sagen, er ist im Prinzip überflüssig. Aber wenn ich etwas geschenkt bekomme, bin ich auch nicht traurig“, formulierte es Birgit Milke aus Wildeshausen lachend. Auch sie selbst verschenkt eine Kleinigkeit – zwar keine Blumen, sondern lieber etwas zum Naschen. „Pralinen sind es in den letzten Jahr meist immer gewesen“, verrät sie, denn im Februar könne man „schon wieder ein wenig Nachschub nach den Weihnachtssüßigkeiten vertragen“.

Auch Grete Klages aus Dötlingen freut sich jedes Jahr auf das Verschenken am 14. Februar. „Ich finde den Valentinstag sehr schön und nutze die Gelegenheit, meinem Mann zu zeigen, dass ich ihn liebe.“ Nicht ganz so euphorisch, aber ebenfalls engagiert ist Klaus Mann im Verschenken. „Ja, den Valentinstag, den nimmt man so mit“, sagt der Dünsener lächelnd. „Eine Blume ist jedes Jahr dabei.“

Ähnlich sieht es Germanus Honka. „Das Wichtigste ist, dran zu denken“, findet der Wildeshauser. Das Geschenk müsse nichts Großes sein – der Familienvater bevorzugt für seine Frau meist eine schöne Rose. Tatkräftige Unterstützung im Schenken bekommt er von seiner Tochter Leticia. Die Elfjährige liebt es, kreativ zu sein und bastelt leidenschaftlich gerne. Davon profitiert natürlich auch die Mama – zum Beispiel in Form von neuer Dekoration für die Fensterscheiben zum Valentinstag.

Dagegen kennen es die neunjährigen Drillinge Ole, Anna und Tom Krupp aus Wildeshausen nicht, den 14. Februar zu feiern. Sie verschenken an ihre Eltern zwar auch gerne kleine Basteleien – aber eher zum Mutter- und Vatertag. Auch die Wildeshauserin Sabrina Elsner entzieht sich lieber dem Valentinstrend. „Das ist mir viel zu kommerziell aufgezogen, das brauche ich nicht“, sagt sie.

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