Einweihung des Berufsschul-Gastronomietrakts gestern mit viel Flair und Gaumenfreuden gefeiert

„Das perfekte Dinner“ zum Dank

Landrat Frank Eger (vorn r.) und BBS-Leiter Gerhard Albers nahmen den Schlüssel für den Erweiterungsbau von Architekt Karl-Wilhelm Jacobi (2.v.r.) inmitten der Schüler entgegen.

Landkreis - (ck) · Erst hieß es „Let‘s dance!“, dann wartete „Das perfekte Dinner“ – und zwischendurch freute sich das Publikum über gute Musik, Dankesreden und Drinks. Nein, das alles zusammen gab's gestern nicht im Fernsehen, sondern nur live an der St.-Peter-Straße in Wildeshausen. Dort feierten die Schüler des Außenstandorts der Berufsbildenden Schulen (BBS) mit den Spitzen des Landkreises die Einweihung des neuen Unterrichtstrakts, der vor allem den Klassen der Berufsfachschule Gastronomie beste Bedingungen bietet. Dies dankten die angehenden Köche, Hotel- und Restaurantfachleute den Verantwortlichen für diese 2,2 Millionen Euro teure Erweiterung mit Apéritifs, einem Abend-Büfett und viel Ambiente.

Doch die ebenfalls hier lernenden Berufsschüler aus anderen Sparten zeigten keine Spur von Neid, sondern bewiesen, wie sehr die hier lernenden Bildungszweige zusammenhalten: Philipp Maibusch aus dem Altenpflege-Kurs B7L2 entlockte seinem Saxofon und der Querflöte überzeugend die passenden Töne. Die jungen Frauen und ein Mann der Klasse B7Q1 der künftigen Sozialassistenzen begeisterten mit Tanzeinlagen auf der Bühne, dass der Saal jubelte.

Da erkannte Landrat Frank Eger, „wie richtig, wichtig und richtungsweisend diese Investition in die Zukunft der Gesellschaft war“. Er startete den Reigen der Danksagungen – „an alle Firmen und Handwerker, die am Gelingen dieses Baus beteiligt waren, für die Super-Arbeit!“ Zudem lobte er die Planer – aus dem Wildeshauser Ingenieurbüro „ift Hauth & Jacobi“, aber auch aus seinem Kollegenkreis im Amt „Schulen und Hochbau“. Und er hob die konstruktive Zusammenarbeit mit BBS-Leiter Gerhard Albers und seinem Stellvertreter Carl Schnurr hervor – selbst wenn er darum bitten musste: „Für die kommenden Projekte an Ihrer Schule müssen wir die vielen Verbesserungsvorschläge aber nicht zur Regel werden lassen.“ Im Vergleich zum Ursprungsentwurf habe sich durch die Anregungen vieles verändert, das Resultat gab den Bemühungen der Lehrer aber Recht: „So, wie der Bau jetzt dasteht, ist er toll gelungen.“ Er biete durch den Bereich der Gastronomie eine weitere Fachrichtung der beruflichen Ausbildung an, die „die Wirtschaft der Region sehr stark nachfragt. Hier sind nun alle Voraussetzungen gegeben, der genussreichen Fantasie an den Kochtöpfen freien Lauf zu lassen.“ Aber dies nicht nur in jener 121 Quadratmeter großen Küche im Wert von 275 000 Euro: Eger wies auf das Übungs-Restaurant samt Theke und Bestuhlung hin, erläuterte die Kreativräume im Obergeschoss und versprach, dass das „Lehr-Hotelzimmer“ kommendes Jahr hinzu komme.

Albers wiederum dankte den Kreistagspolitikern und der Verwaltung „für die Wertschätzung dessen, was Berufsschulen leisten“. Und er beglückwünschte die Bürger im Landkreis dazu, „Männer und Frauen gewählt zu haben, die wussten, dass unsere BBS nicht im Schatten der schulpolitischen Diskussion verschwinden darf“. Viele seiner Kolleginnen lobte er für ihren Einsatz während der Planungen, vor allem stellte er aber Konrektor Schnurrs Elan heraus: „Was er alles leistet, verrate ich lieber nicht. Sonst denkt jeder, ich tue gar nichts…“

Auch Architekt Karl-Wilhelm Jacobi konnte sich dem Dank seiner beiden Vorredner nur anschließen. Bevor er ihnen symbolisch den Schlüssel übergab, entschuldigte er sich fast bei den beiden Hausmeistern Dirk Plange und Martin Langner, die bei jeder Anfrage sofort zur Stelle waren.

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