Abschluss der Dorferneuerung Neerstedt mit „Spaziergang“ und kleiner Feier

„Darauf können wir stolz sein“

Gemeinsam wurde gestern auch das „Herzstück der Dorferneuerung“, der Kreisel, besucht.

Neerstedt - „Für die Dorferneuerung Neerstedt hat insgesamt die Sonne geschienen. Wir hatten ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung“, sagte Bürgermeister Heino Pauka gestern zum Abschluss des Verfahrens. „Dementsprechend haben wir ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können.“

Was sich genau im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms, in das Neerstedt und Ohe Anfang 2002 aufgenommen worden waren, getan hat, schauten sich gestern Vertreter der Verwaltung, des Rats, des Landkreises und des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung gemeinsam mit den Mitglieder des Arbeitskreises Dorferneuerung und den zuständigen Planern aus verschiedenen Büros an.

In einer 25-köpfigen Gruppe ging es vom Rathaus aus entlang der größten Dorferneuerungs-Maßnahme: der Neugestaltung der Neerstedter Ortsdurchfahrt. Erste Station war der Kreisverkehr. „Das Herzstück der Dorferneuerung“, sagte Bauamtsleiter Uwe Kläner. Auch wenn zu Beginn viel über das Projekt diskutiert wurde, „der Kreisel hat bisher nur gute Resonanz erhalten“. Thea Freiberg regte an, ihn noch mit einem Kunstwerk zu verschönern und fragte auch gleich, wann für sie als Radfahrerin die „Streifen“ kommen. „Bald“, versicherte Kläner. Bekanntlich sollen Radfahrer künftig gegenüber Kraftfahrzeugen Vorrang haben, dementsprechend werden die Kreisverkehrsplätze markiert.

Weiter ging es Richtung Fahrbahnverschwenker, vorbei an der neuen Bushaltestelle. Hier gab es Kritik an den Anlehnbügeln für die Fahrräder. Einen Stopp legte die Gruppe ebenfalls bei den neu gestalteten Parkflächen ein. „Das ist die Maßnahme, über die intern am meisten diskutiert wurde. Aber es hat sich gelohnt“, erklärte Kläner. Bei der alten Anordnung hätten die Autofahrer oft rückwärts auf die Straße setzen müssen. „Das war lebensgefährlich“, bestätigte auch Pauka.

Langsam bahnte sich die Gruppe ihren Weg zum Vereinsheim, wo weitere Interessierte warteten. Um den Einwohnern für ihre Geduld während der einzelnen Bauphasen zu danken, hatte die Gemeinde einen kleinen Imbiss und auch eine Fotoshow organisiert, die die einzelnen Maßnahmen zeigte. Erinnert wurde auch an die Anfänge – von der Überlegung, ob eine Chance zur Aufnahme besteht, über die Antragsstellung bis hin zur Festsetzung des Förderzeitraums, der 2004 begann. Seitdem wurden zwölf öffentliche Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 2,46 Millionen Euro (Zuwendungssumme 1,145 Millionen Euro) sowie rund 30 private Maßnahmen, bei denen 915 000 Euro investiert wurden (Zuwendung: 268 000 Euro), realisiert. · ts

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