Sanierungspläne für Kurbad sollen nicht weiter verfolgt werden / Architektenwettbewerb gefordert

CDU/FDP setzen Neubau durch

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) n Über eine Stunde lang erläuterte Fachmann Johannes Ollmann vom Planungsbüro „protec“ gestern Abend den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses die Vor- und Nachteile von Sanierung und Neubau eines Kurbades im Krandel. Lange diskutiert wurde dann nicht. CDU und FDP setzten per Antrag mehrheitlich durch, dass die Sanierung des Hallenbades nicht weiter verfolgt werden soll.

Zudem wird die Verwaltung beauftragt, kurzfristig einen öffentlichen, falls erforderlich auch europaweiten Architektenwettbewerb für den Neubau eines Hallenbades mit freizeit- und gesundheitsorientiertem Angebotsschwerpunkt sowie Attraktivitätssteigerung und Sanierung des Freibads zu initiieren. Wenn nötig soll für ein einwandfreies Ausschreibungsverfahren externe Beratung in Anspruch genommen werden. Uwe Dekker forderte zudem, die öffentliche Ausschreibung des Wettbewerbs im Rahmen einer Arbeitsgruppensitzung zu erstellen. Diese Arbeitsgruppe solle eine Vorauswahl aus den eingehenden Bewerbungen treffen und die geeigneten Planer in den Ausschüssen vorstellen. Zudem soll der Bürgermeister einen Projektmanager in der Verwaltung benennen.

Damit hat eine jahrelange Auseinandersetzung in den politischen Gremien und in der Öffentlichkeit ein Ende gefunden. Die Verwaltung hatte sich für eine Sanierung des Bades ausgesprochen. Dies sei schon aus Kostengründen zweckmäßig. Die UWG hatte im Vorfeld 2 700 Unterschriften gesammelt und wollte damit ihrer Forderung nach einer Badsanierung Nachdruck verleihen. Rainer Kolloge (UWG) versuchte im Rahmen der Sitzung aufzuzeigen, dass ein Neubau im Vergleich zu einer Sanierung deutlich teurer werden würde. Seine Berechnungen konnte der Gutachter aber nicht auf die Schnelle bewerten. Dieser hatte „nur“ eine Mehrbelastung von 76 000 Euro im Jahr errechnet, während Kolloge auf eine Summe von mindestens 240 000 Euro kam. (Mehr dazu morgen).

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