Kinder verarbeiten beim Aktionstag Lebensmittel aus der Region

Buttern, Brötchen backen und Saft pressen

Butter machte Erzieherin Monika Siemer mit den Kindern selbst.

Neerstedt - Laura, Anna, Justus und Sebastian schütteln das Glas, was das Zeug hält. Doch es nützt nichts: Die Kinder der „Mixer-Gruppe“ sind einfach schneller. In nur wenigen Minuten hat sich die Sahne in ihrem Rührbecher in Butter verwandelt.

Doch nach und nach wird sie auch in dem Marmeladenglas immer fester. Sebastian schüttelt noch einmal ganz kräftig. Dann kann sich auch seine Gruppe über frische Butter freuen. „Die schmieren wir morgen auf die selbst gebackenen Brötchen“, berichten die Kindern.

Butter herstellen, Brötchen backen, Kartoffeln schnippeln und einiges mehr erwartete die Mädchen und Jungen des Kindergartens Neerstedt gestern während eines Aktionstages, der den Abschluss der Aktivitäten im Rahmen des „Leuchtpol“-Projekts (wir berichteten) bildete. Gemeinsam mit den Landfrauen, ihren Erzieherinnen und einigen Müttern verarbeiteten die Kinder gestern Lebensmittel aus der Region – darunter Kartoffeln, die sie in der vergangenen Woche selbst geerntet hatten. Nach dem Waschen und Kochen stand Schnippeln auf dem Programm. Als kleiner Profi erwies sich dabei Lena. „Ich habe schon öfter gekocht“, erzählte sie. „Kartoffeln, Spinat und auch Vanillepudding.“

Die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln landeten gemeinsam mit Rosmarin in einer riesigen Pfanne auf der Terrasse, wo Landfrauen-Vorsitzende Lisa Vosteen fleißig den Kochlöffel schwang. Unterdessen schnippelten einige Kinder Kräuter wie Schnittlauch, die anschließend in einen Quark wanderten. Buttern, Teig für die Brötchen kneten und Obst für Saft pressen – in fast jedem Raum konnte der Nachwuchs aktiv werden. Zwischendurch wurde immer mal wieder genascht. „Schmeckt‘s?“ Angesichts der vollen Münder gab es nur ein Kopfnicken. Neben Kartoffeln und Saft aus Birnen und Äpfeln fanden sich auch Gemüsespieße auf dem Büfetttisch.

Wichtig war dem Kindergarten-Team gestern, den Mädchen und Jungen zu verdeutlichen, dass alles, was an diesem Vormittag auf den Tisch wanderte, aus der Region stammt. „Die Wege der Lebensmittel hatten wir im Vorfeld erforscht und dabei darauf hingewiesen, dass kurze Wege umweltschonender sind“, informierte Kiga-Leiterin Marlies Schweers-Weihe. Auch beim Buttern war dies ein Thema. „Wir haben die Umwelt mehr geschont, weil wir keinen Mixer genommen haben, der Strom braucht“, wusste Sebastian. Das Buttern per Hand sei aber auch viel anstrengender gewesen. Um sich zu stärken, ließen es sich die Kinder anschließend schmecken. · ts

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