Die Feuerwehr war Thema im Sachkundeunterricht der Harpstedter Grundschule / Wichtige Informationen vom Fachmann

Brandschutzerziehung in der Adventszeit

Auch das Löschfahrzeug LF 20/16 der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt bekamen die Kinder vorgestellt. ·
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Auch das Löschfahrzeug LF 20/16 der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt bekamen die Kinder vorgestellt. ·

Harpstedt - Von Harro HartmannDie Spannung stand gestern Vormittag den Viertklässlern der Grundschule Harpstedt ins Gesicht geschrieben, als das Löschfahrzeug LF 20/16 der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt auf den Schulhof gefahren kam und sie es besichtigen durften. Klaus Stiller, ausgebildet für die Brandschutzerziehung und hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr Bremen tätig, referierte in seiner Freizeit vor den vier vierten Klassen in der Pausenhalle über Grundregeln im Umgang mit Feuer und das richtige Verhalten bei Wohnungsbränden.

„Gerade jetzt zur Adventszeit ist dies ein wichtiges Thema, wenn man an die Adventskranz- und Weihnachtsbaumbrände der vergangenen Jahre denkt“, betonte der Fachmann und gab Hinweise auf die notwendigen Rauchmelder in den Wohnungen. Auf die Frage, wer solche technischen Lebensretter bei sich zu Hause habe, meldeten sich fast alle Schüler. Sie wussten, dass ein Rauchmelder schrill piept, wenn sich die Batterieleistung dem Ende zuneigt. Von Klaus Stiller erfuhren sie, dass sie im Brandfalle möglichst „Feuer“ rufen sollten, anstatt um Hilfe zu schreien. „Bei ‚Feuer‘ reagieren die Leute eher“, verriet der Brandschutzerzieher. Auch erklärte er den Kindern, wie sie sich bei einem Brand verhalten sollten. „Wenn ihr im Zimmer seid und Feuer bemerkt, dann dürft ihr euch auf keinen Fall unterm Bett oder im Schrank verstecken“, mahnte Klaus Stiller.

Dass die Feuerwehr über den Notruf 112 benachrichtigt werden muss, wussten die Schüler. Sie erfuhren aber auch, welche Angaben sie gegenüber der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle machen müssen und dass sie erst dann den Hörer wieder auflegen oder das Gespräch beenden dürfen, wenn es der Disponent ihnen gesagt hat.

Nach der Pause durfte die Klasse von Lehrerin Rita Esk das inzwischen geholte Löschfahrzeug auf dem Pausenhof besichtigen. Klaus Stiller erläuterte den Kindern viele Details – vom Fahrer- und Gruppenführerplatz bis hin zu den Plätzen im Mannschaftsraum, an denen sich zwei Feuerwehrleute mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten, auch Pressluftatmer genannt, ausrüsten können. Er beschrieb die Ausrüstung in den einzelnen Geräteräumen des Fahrzeugs mit der Feuerlöschkreiselpumpe im Heck. Die Kinder begutachteten Schaumstrahlrohr und Hydrantenstandrohr, Stromaggregat und Tragkraftspritze – wie auch Einsatzjacke und Schutzhelm.

Die Zeit war viel zu kurz, um alle interessanten Dingen ausführlich behandeln zu können, denn die nächste Klasse stand bereits in Wartestellung.

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