Notstromversorgung in der Klinik

Brand in Trafostation des Krankenhauses Johanneum

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Nach dem Kurzschluss qualmte es aus der Station.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen musste das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen auf Notstrom umschalten und aus der Notfallversorgung abgemeldet werden.

Nach dem Starkregen-Zwischenfall am 29. Juli legte gestern ein Brand in einer Trafostation den Operationsbetrieb lahm. Patienten waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Die Kabel in der Station standen unter hoher Spannung.

Die Einsatzmeldung an die Feuerwehren ging um 16.19 Uhr raus. In einem Betonschacht der Stromstation brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein 20 000-Volt-Kabel. Die Feuerwehren aus Wildeshausen und Düngstrup legten unter Atemschutz den Schacht frei und sahen eine offene Flamme. Mitarbeiter der EWE konnten nach einem Kurzschluss und starker Qualmentwicklung den Strom in dem Mittelspannungskabel komplett abstellen und mussten für elf Minuten hunderte Haushalte in der Stadt vom Netz nehmen. „Wir haben die Spannung dann über andere Versorgungspunkte wieder aufgebaut“, so EWE-Pressesprecher Christian Blömer zu unserer Zeitung. „Die Kollegen haben sehr schnell reagiert.“

Die Feuerwehr handelte äußerst vorsichtig. „Bei einer Spannung über 1 000 Volt dürfen wir nur aus großer Entfernung mit Wasser löschen“, so Einsatzleiter Conrad Kramer. „Als der Strom abgeschaltet war, haben wir mit einem Wasserstrahl getestet, ob die Spannung weg ist.“ Danach wurde der Raum belüftet und konnten Mitarbeiter der EWE und von Fremdfirmen einen Schacht ausheben, um die Leitung zu überbrücken. Für diese Arbeiten wurden sechs Stunden veranschlagt. „In dieser Zeit werden wir über Notstrom versorgt“, erklärte Johanneum-Verwaltungsdirektor Hubert Bartelt. Das Krankenhaus sei aus der Notfallversorgung komplett abgemeldet worden, zwei hochschwangere Frauen wurden in andere Krankenhäuser verlegt. „Wir könnten operieren“, so Bartelt, „aber wegen der Notstromversorgung wollen wir nichts riskieren.“ Der Betrieb im Krankenhaus soll schon seit Mitternacht wieder ordnungsgemäß laufen.

Brand im Krankenhaus Johanneum

 Zu einem Brand in der Trafostation des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen kam es am Montag gegen 16.25 Uhr. Da in der Station eine Hochspannung von 20000 Volt herrschte, konnten die Brandschützer nicht mit Wasser das Feuer löschen. Spezialisten von der EWE nahmen das Krankenhaus komplett vom öffentlichen Stromnetz. Die Klinik wurde über einen Notstromgenerator versorgt. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend an. © Fotos: dr
 Zu einem Brand in der Trafostation des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen kam es am Montag gegen 16.25 Uhr. Da in der Station eine Hochspannung von 20000 Volt herrschte, konnten die Brandschützer nicht mit Wasser das Feuer löschen. Spezialisten von der EWE nahmen das Krankenhaus komplett vom öffentlichen Stromnetz. Die Klinik wurde über einen Notstromgenerator versorgt. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend an. © Fotos: dr
 Zu einem Brand in der Trafostation des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen kam es am Montag gegen 16.25 Uhr. Da in der Station eine Hochspannung von 20000 Volt herrschte, konnten die Brandschützer nicht mit Wasser das Feuer löschen. Spezialisten von der EWE nahmen das Krankenhaus komplett vom öffentlichen Stromnetz. Die Klinik wurde über einen Notstromgenerator versorgt. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend an. © Fotos: dr
 Zu einem Brand in der Trafostation des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen kam es am Montag gegen 16.25 Uhr. Da in der Station eine Hochspannung von 20000 Volt herrschte, konnten die Brandschützer nicht mit Wasser das Feuer löschen. Spezialisten von der EWE nahmen das Krankenhaus komplett vom öffentlichen Stromnetz. Die Klinik wurde über einen Notstromgenerator versorgt. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend an. © Fotos: dr
 Zu einem Brand in der Trafostation des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen kam es am Montag gegen 16.25 Uhr. Da in der Station eine Hochspannung von 20000 Volt herrschte, konnten die Brandschützer nicht mit Wasser das Feuer löschen. Spezialisten von der EWE nahmen das Krankenhaus komplett vom öffentlichen Stromnetz. Die Klinik wurde über einen Notstromgenerator versorgt. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend an. © Fotos: dr
 Zu einem Brand in der Trafostation des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen kam es am Montag gegen 16.25 Uhr. Da in der Station eine Hochspannung von 20000 Volt herrschte, konnten die Brandschützer nicht mit Wasser das Feuer löschen. Spezialisten von der EWE nahmen das Krankenhaus komplett vom öffentlichen Stromnetz. Die Klinik wurde über einen Notstromgenerator versorgt. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend an. © Fotos: dr
 Zu einem Brand in der Trafostation des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen kam es am Montag gegen 16.25 Uhr. Da in der Station eine Hochspannung von 20000 Volt herrschte, konnten die Brandschützer nicht mit Wasser das Feuer löschen. Spezialisten von der EWE nahmen das Krankenhaus komplett vom öffentlichen Stromnetz. Die Klinik wurde über einen Notstromgenerator versorgt. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend an. © Fotos: dr
 Zu einem Brand in der Trafostation des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen kam es am Montag gegen 16.25 Uhr. Da in der Station eine Hochspannung von 20000 Volt herrschte, konnten die Brandschützer nicht mit Wasser das Feuer löschen. Spezialisten von der EWE nahmen das Krankenhaus komplett vom öffentlichen Stromnetz. Die Klinik wurde über einen Notstromgenerator versorgt. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend an. © Fotos: dr
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Während der größte Teil der 30 Brandschützer gegen 17.30 Uhr wieder abgerückt war, mussten Einsatzkräfte darauf warten, dass die Brandmeldeanlage wieder scharf geschaltet werden konnte. Bis dahin stand auch das Pflegezentrum unter besonderer Kontrolle.

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